Wie BEM die Rückkehr in den Job erleichtert

Shownotes

Gesund zurück in den Job. Aber wie? In der neuen Podcastfolge von „Anders.Sozial.Bewegt“, dem Podcast mit Puls und Pause spricht Moderatorin Maria Weinhold mit Julia Schmidt über das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und über die Frage, warum BEM weit mehr ist als eine gesetzliche Pflicht.

BEM unterstützt Mitarbeitende nach längerer Erkrankung dabei, Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag zurückzukehren. Freiwillig, vertraulich und individuell. Beim ASB MV gehören dazu persönliche Gespräche, flexible Wiedereinstiegsmodelle wie das Hamburger Modell sowie Unterstützung durch die Betriebsärztin und durch die Rückenfreihalter der Service Agentur MV.

Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Davon profitieren beide Seiten: Mitarbeitende gewinnen Sicherheit und Orientierung, der Arbeitgeber erhält wertvolle Impulse für die stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie für eine erfolgreiche Wiedereingliederung.

Transkript anzeigen

00:00:03: Willkommen zu Anders Sozial bewegt, dem Podcast des ASBMV mit Puls und Pause.

00:00:10: Hier geht es um all das was uns im Arbeitsalltag bewegt.

00:00:15: Schön dass du dabei bist!

00:00:22: Herzlich willkommen bei unserem

00:00:24: Podcast

00:00:25: an der Social bewegt der Podcast vom ASBM V mit Pulse und Pause.

00:00:30: Mein Name ist Maria Weinholt.

00:00:32: Ich bin für den Bereich BGL im ASB Lancer Band zuständig und darf heute meine liebe Kolleginnen, die JoJoja Schmidt begrüßen von dem ASB Küstenkinder.

00:00:41: Wir sprechen heute über das Thema BAM, d.h.

00:00:43: Betriebliches Eingliederungsmanagement.

00:00:46: Und was ist das eigentlich?

00:00:47: Was bedeutet das für jeden Einzelnen bei uns im Unternehmen?

00:00:51: Liebe Joja du wirst heute mein Partner hier sein.

00:00:54: Stell dich doch mal kurz vor unsere Zuhörer vor!

00:00:56: Ich arbeite bei den Küstenkinnern, bin dort in der Personalabteilung tätig und betreue auch die Steuergruppe der Betrieblichen Gesundheit.

00:01:04: Und im Rahmen meiner Tätigkeit der Personal-Abteilungen bin ich unter anderem für unser BAM verantwortlich.

00:01:10: Jetzt habe ich ja in Vorbereitung auf diesen Termin jetzt eben mal einfach im Internet eingegeben, um mal zu gucken was wirft uns das Internet aus?

00:01:19: Und ich war eigentlich ein bisschen schockiert weil ich weiß so im Hintergrund dieses betriebliche Einglückungsmanagement ist vor einigen Jahren ja zu einer Pflichtssache geworden für einen Arbeitgeber.

00:01:30: Dann habe ich so gedacht, okay, ich bin jetzt im neunten Jahr beim ASB also bei meinem vorherigen Arbeitgeberg gab es das damals noch nicht und für mich ist das immer etwas Unheimlich Positives auch im Bereich der Gesundheitsentwicklung weil wir da ganz viele Informationen von uns rausziehen können.

00:01:43: was können wir noch besser machen als Arbeitgebe?

00:01:45: Und ich hörte da so viel Schlimmes.

00:01:47: Also eher schlechtes So

00:01:49: Achtung

00:01:50: und was da alles passieren kann.

00:01:52: Ich war da ein bisschen irritiert und deswegen habe ich gedacht stelle ich dir diese Frage zuerst.

00:01:56: Was ist das denn eigentlich BAM?

00:01:58: Und was kommt da auf mich zu?

00:02:00: als Arbeit nie mehr, wenn ich da jetzt auf einmal so eine Information bekomme, dass ich zum BAM eingeladen

00:02:06: werde?".

00:02:25: guten und positiven Überblick über unsere einzelnen Arbeitsplätze finden kann.

00:02:29: Wir bei den Küstenkindern verzeichnen durchschnittlich jährlich dreißig kranken Tage pro Kopf, das heißt BAM geht tatsächlich jeden etwas an nicht weil wir alle krank werden sondern weil wir allen Menschen sind die tatsächlich das eine oder andere mal Support brauchen.

00:02:45: Was genau meinst du mit Support brauchen?

00:02:48: Ich glaube, das ist nicht nur krankheitsbedingt irgendwie dazu führt, dass wir Unterstützung im Alltag brauchen.

00:02:54: Es können uns Dinge passieren, die einem aus der Bahn werfen und es muss mich gar nicht sechs Wochen am Stück rausziehen, sondern es gibt alltägliche Dinge mit denen ich Schwierigkeiten habe.

00:03:05: Und ich finde es gut, dass ich beim Arbeitgeber arbeite, der sich diese Thematik

00:03:09: annimmt.".

00:03:10: Ja!

00:03:10: Das ist ja auch ein Grund warum wir die Service-Agentur MV mitreingenommen haben – unsere Rückenfreiheit.

00:03:16: Merkst du das schon?

00:03:17: im Bereich BEM, dass das

00:03:19: genutzt wird?

00:03:20: Ja absolut.

00:03:20: Ich finde es immer mein technischer Support für so schwierige Dinge wo meine Beratungstätigkeit dann irgendwie ein Ende findet.

00:03:27: Du kannst immer sagen Mensch ich würde dir das und das raten aber versichere dich hol dir haltet ihr den Rücken frei lasst dir den rückenfrei halten bei der Serviceilentour.

00:03:37: Und was genau ist denn jetzt eigentlich BEM und wie funktioniert das Ganze?

00:03:41: Also wir haben ja schon erzählt, was es heißt.

00:03:43: Wir sind auch gesetzlich dazu verpflichtet – da gibt es einen Paragraf im SGB IX, der uns dazu verplichtet ist anzubieten.

00:03:49: und in der Regel beginnt BAM natürlich mit einer Krankenstatistik die wir uns ziehen und Betrachtungszeiträume, die wir anschauen und dann erhalten unsere Mitarbeitenden eine Einladung wenn sie eine gewisse Krankenstatistic oder eine Krankenquote erreicht

00:04:03: haben.

00:04:04: Ihr guckt so sagen als Unternehmen immer Wann ist dieser Zeitpunkt erreicht?

00:04:08: oder sagt ihr das Computerprogramm?

00:04:10: Auswertung.

00:04:11: Genau, klare Statistik

00:04:14: und dann wird immer regelmäßig gucken.

00:04:15: Dann versendet ihr die Informationen an den Mitarbeiter...

00:04:19: Einladungen schreiben mit Informationen dahinter und dann hast du in der Regel drei Möglichkeiten.

00:04:24: Du kannst sagen ja ich möchte es unbedingt und dann meldest du dich bei uns.

00:04:28: Du kannst sagen nein das möchte ich nicht und dann brauchst du gar nichts tun.

00:04:32: oder über diesen Weg freue ich mich persönlich immer.

00:04:34: Ich bin mir unsicher, ich ruf mal an und wir erzählen darüber was es tatsächlich

00:04:51: ist.

00:05:02: Mal das eine im Bam ist man nie alleine.

00:05:03: Es gibt immer eine klare Struktur, die wir fahren.

00:05:06: Wir haben eine Bam-verantwortliche Person und du kannst in dieses Gespräch nicht alleine gehen sondern du kannst ja eine Vertrauensperson mitnehmen.

00:05:14: Das kann deine Mutti sein, das können ältere Kinder sein – das habe ich auch schon erlebt.

00:05:18: Das kann aber auch jemand vom Betriebsrat sein oder einer Kollegin, die damit dabei ist.

00:05:22: Und wichtig ist es immer zu wissen dass es ein Lösungsgespräch ist.

00:05:26: Also... Wir schauen gemeinsam Mensch wo steht der Mitarbeiter, die Kollegin gesundheitlich ohne tatsächlich eine Diagnose zu nennen.

00:05:35: Denn darum geht es überhaupt nicht und wir gucken uns den Arbeitsplatz an.

00:05:39: ich lass mir den immer gerne auch beschreiben Und gucken wie ein guter Wiedereinstieg passiert kann.

00:05:45: Das heißt also Ich muss gar nicht berichten weswegen ich jetzt krank bin.

00:05:50: Genau!

00:05:51: Ich kann das wenn ich möchte aber ich muss mich unbedingt.

00:05:54: Du sagst mir im Gespräch Wie weit du gehen möchtest?

00:05:58: Wir können nur so gut sein, wie du ehrlich mit uns bist.

00:06:02: Und das was du mir erzählen möchtest ist nämlich gerne für mich auf damit wir einen guten Lösungsansatz finden.

00:06:07: aber alles darüber hinaus dass wirst du nicht mit uns teilen möchtes nicht mit der Arbeit gebetallen möchtet.

00:06:11: Das bleibt bei dir

00:06:13: und ich könnte dann auch Dinge ansprechen was mich z.B.

00:06:16: stört oder wo ich glaube dass es mich an einem auch krank machen könnte?

00:06:22: Genau.

00:06:22: also oft sind das ja so Situationen im Alltag, Teamgeschehen vielleicht auch Führungskräfte Und vielleicht gebe ich dir da schon die Grenze von BAM, denn BAM ist kein Personalgespräch.

00:06:33: Diese direkte Konsequenz hat es nicht, sondern alles was wir an Führungsverhalten dann besprechen im Gespräch bleibt auf übergeordneter Ebene.

00:06:42: Der Lösungsansatz ist immer in der Organisation des Unternehmens.

00:06:46: Das heißt hier ist auch wieder das Daten geschützt?

00:06:49: Das war's in diesem Raum?

00:06:51: Absolut!

00:06:52: Aber es wird ja bestimmt alles protokolliert

00:06:54: Genau.

00:06:55: Es gibt klassische BAM-Protokolle und BAM Notizen, die da mitgehen und für diesen Fall dann gearbeitet werden.

00:07:02: Und

00:07:02: wie geht das denn für mich weiter?

00:07:04: Also ich habe diese Einladung.

00:07:05: oder bin ich gefolgt?

00:07:07: Vielleicht haben wir vorher telefoniert... ...und jetzt haben wir dort gesessen.

00:07:10: Wie lange dauert das und wie geht es dann weiter?

00:07:13: In der Regel planen wir immer eine Stunde ein.

00:07:16: Je nachdem was uns mitgeteilt wird, dauert dieses Gespräch länger oder kürzer.

00:07:23: was sehr, sehr persönlich ist.

00:07:26: Es gibt Dinge die dann übergeordnet an die entsprechenden Entscheidungsträger weitergeleitet werden aber auch nur in Summe.

00:07:34: Das heißt nicht Maria Weinholt hat mir erzählt in einem Gespräch das das und dass bei uns schief läuft sondern aus beim Gesprächen wissen wir dass wir daran und daran arbeiten müssen oder dass unsere Menschen dieses Defizit oder dieses Defiziert empfinden.

00:07:48: Das zum einen für dich persönlich wenn es um den Wiedereinstieg geht schauen wir innerhalb unseres Arbeitsrahmens verändern können.

00:07:57: Braust du eine Stundenreduzierung um wieder einzusteigen?

00:08:00: Brauchst du das sogenannte Hamburger Modell, können wir dich in einer anderen Gruppe in der Kindertagstätte versetzen?

00:08:08: also arbeitest du hauptsächlich als Gruppenerzieherin in der Krippe kannst es aber nicht mehr müssen wir prüfen ganz individuell ob du die Gruppe wechseln kannst in einer Gruppentätigkeit die nicht so belastend ist?

00:08:22: Wie gesagt, es hat alles seine Grenzen und ist sehr persönlich und muss immer individuell gepürt werden.

00:08:27: Das heißt also diese Dinge die du gerade als Ideen gebracht hast sie werden schon mit mir besprochen?

00:08:32: Da wird auch genau das ich sozusagen auch sagen kann.

00:08:35: ob mir das gut zusagen würde

00:08:37: Genau nichts passiert ohne deinen Zustand.

00:08:39: Wenn dieses Gespräch jetzt gelaufen ist und hoffentlich auch sehr vertrauensvoll wie lange geht dann dieser Prozess danach noch weiter

00:08:47: Genau.

00:08:47: Manchmal vier Wochen, manchmal aber auch länger je nachdem wie so dein individueller Fortschritt ist und wie gut du wieder in den Arbeitsalltag zurückkommst.

00:08:55: Es kann aber auch sein dass uns der Wiedereinstieg gar nicht gelingt und dann geht es halt wieder zurück in die Erkrankung- und Arbeitsunfähigkeit.

00:09:02: das ist für uns erstmal gar nicht schlimm sondern wir lassen dir die Zeit um zu gesunden und beginnen dann nochmal wieder.

00:09:10: ein neues... ...ein neuen beim Prozess.

00:09:13: Du hast jetzt schon ein zwei Mal angesprochen, das Hamburger Modell so als Zwischenfrage markt.

00:09:20: Was versteh ich darunter?

00:09:21: Das ist eine Möglichkeit des Wiedereinstiegs.

00:09:24: Das heißt in einem Hamburger Model, das besprichst du mit deinem Hausarzt oder deiner behandelten Ärztin oder behandelter Arzt fängst du stufenweise wieder anzuarbeiten.

00:09:33: D. h., es geht in der Regel über mehrere Wochen und in den ersten Wochen fängste du in einem ganz kleinen Stundenvolumen an.

00:09:40: Deine regelmäßige Arbeitszeit sind acht Stunden.

00:09:42: In den ersten Wochen beginnst du mit zwei Stunden täglich, die du wieder eingesetzt wirst und es steigert sich über die Wochen des Hamburger Modells.

00:09:49: Okay aber das ist ja nicht immer ne?

00:09:51: Das ist ja nur in ganz speziellen Fällen oder wo das

00:09:53: abbiosas Wir empfehlen das gerne.

00:09:55: wenn Menschen tatsächlich wirklich lange raus waren gesundheitliche Dinge haben die dort belastend sein können und wo unsere Mitarbeitenden nicht wissen ob sie tatsächlich den arbeitsalltag schaffen

00:10:06: Gibt es darüber hinaus, als Arbeitgeber noch irgendwie Möglichkeit auch im medizinischen Fragen oder bei Vorsorgen oder so irgendwie aktiv zu werden und zu unterstützen?

00:10:16: Ja wir haben mittlerweile zwei ganz gute Standbeine.

00:10:20: Und empfehlen dann immer oder stellen unseren Mitarbeitenden die Frage möchtest du einen Termin bei unserer Betriebsärztin haben?

00:10:26: soll da nochmal ein anderer Arzt eine andere Ärztin auf deine Diagnose gucken?

00:10:32: die Möglichkeit besteht.

00:10:33: Und du hattest es schon angesprochen, unser zweites großes Standbein ist die Serviceeingentur wo wir hier tatsächlich über Arztterminvergabe oder auch über Beantragung von EU-Ränden, Kurren, Reha-Maßnahmen

00:10:46: etc.,

00:10:47: dann auch vermittelt können

00:10:48: und die Zweitmeinungen ärztlich gesehen.

00:10:51: was du gerade sagtest das macht denn der Betriebsarzt?

00:10:53: Über unsere Betriebesärzten!

00:10:55: Könnte diese Betriebersärzte für mich dann auch mit meinem Arzt noch mal korrespondieren?

00:10:59: Hast du schon mal erlebt, dass ich dadurch irgendwie einen Prozess verschleunigen konnte oder verbessern konnte?

00:11:04: Tatsächlich habe ich diese Einsicht gar nicht.

00:11:06: Weil alles das was die Betriebsärzte mit unseren Mitarbeitenden bespricht bleibt tatsächlich auch da.

00:11:11: Ich glaube hier ist es einfach nochmal wichtig für bestimmte Diagnose eine zweite Meinung zu holen.

00:11:16: Da geht es eher um das Gefühl okay wir sind ja auf dem richtigen gesundheitlichen Weg oder in der richtigen Therapierolle.

00:11:22: Wenn ich jetzt aber das jetzt von vornherein ablehne und aber mich später vielleicht doch entscheide das zu machen Geht das?

00:11:30: Ja, das ist tatsächlich möglich.

00:11:31: Also in der Regel kommen die Mitarbeitenden dann auf uns zu und wünschen ein Bam-Gespräch.

00:11:35: Okay!

00:11:36: Und wenn das Gespräch gelaufen ist und das wie gesagt eben auch gut war kann ich zum Beispiel ein paar Wochen später... Ich bin noch im meinem Krankenprozess und dann habe ich doch nach Anliegen, kann ich mich jederzeit bei dir melden.

00:11:47: wird dann wieder ein richtiges Bam-gespräch offiziell durchgeführt oder sind das einfach so Zwischengespräche?

00:11:52: Es sind

00:11:52: so Folgegesprächen

00:11:53: ne?!

00:11:53: Wie gesagt es ist ganz individuell und in den Regeln vereinbaren wir aber immer nochmal Mensch, lass uns doch noch mal telefonieren in so zwei bis drei Monaten oder wir gucken.

00:12:02: Du meldest dich wenn die und die Therapie abgeschlossen ist und wir schauen wohin dann der Weg

00:12:07: geht.".

00:12:08: Ich habe es jetzt ja auch nur positives über diese Bammengespräche gehört.

00:12:11: Es gibt ja ganz klare Vorteile sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitsgeber

00:12:17: Das stimmt!

00:12:17: Für unsere Mitarbeiter hat das vor allem den Vorteil der Sicherheit.

00:12:21: Sie können bestimmen im welchen Tempo sie zurückkommen und welche Unterstützungsleistung Sie wahrnehmen können oder in Anspruch nehmen können.

00:12:29: Und für das Unternehmen hat es den Vorteil, dass wir erfahren wie's unseren Leuten vor Ort geht und den Teams und auch diesen Rückkehrprozess tatsächlich gestalten können.

00:12:39: Eine Möglichkeit haben zu schauen Mensch Wie geht es uns in der Organisation?

00:12:43: Und wie werden die Dinge, die wir in der Organization bestimmen Ob es nun Prozesse sind Aufgaben, Rollen...wie wird das wahrgenommen?

00:12:52: Wie genau funktioniert jetzt eigentlich dieser direkte Wiedereinstieg?

00:12:56: Jetzt ist dieser Tag ein Star.

00:12:59: Also wir haben ja eben gesprochen, das waren die ganzen Vorgespräche und jetzt kommt ja richtig die Eingliederung!

00:13:06: Genau je nachdem wie du es für dich entschieden hast.

00:13:09: Es gibt Menschen die kommen aus einer Krankheit, die möchten gar kein Hamburger Modell.

00:13:12: Die steigen voll wieder ein mit dem stundenvolumen mit dem sie begonnen haben Und es kann für dich total gut sein weil du gerade genau das brauchst und weil du das schaffst.

00:13:21: Es gibt Menschen, die steigen mit einem vollen Stundvolumen ein und sagen nach einer Woche.

00:13:26: Boah, da habe ich mir zu viel zugemutet!

00:13:27: Ich nehme mich noch mal kurz raus und komme dann wieder mit einer Stundenreduzierung – auch das ist möglich.

00:13:32: oder wie gesagt über das Hamburger Modell.

00:13:34: Das ist begleitet durch den Hausarzt und die fangen langsam wieder

00:13:38: an.".

00:13:38: Und für mich wäre ja dann wichtig?

00:13:40: Ich komme jetzt zum ersten Tag.

00:13:41: also meistens ist man doch mit den meisten Kollegen irgendwie vorher schon im Austausch und man hat mal mit dem einen oder anderen, den man auch privat vielleicht kennt.

00:13:49: aber wenn nicht wurde mit meiner Teamleitung gesprochen.

00:13:53: Wissen die Kollegen Bescheid?

00:13:54: Oder komme ich jetzt erst nachher hin und soll erstmal berichten, warum ich weg war oder was alles so passiert ist... Man hat ja schon ein bisschen Bedenken!

00:14:04: Jetzt war ich solange nicht in

00:14:05: meinem

00:14:05: kollegären Team.

00:14:07: Genau es gibt immer zwei Mythen oder zwei Bedenkungen, die unsere Menschen haben.

00:14:11: zum einen ist das immer Mensch Ich werde hier oder drehen mich zurück in meinen Arbeitsalltag obwohl ich das gar nicht möchte.

00:14:18: Und der zweite Mythos ist immer diese Angst vor der Stigmatisierung.

00:14:23: Mensch, jetzt weiß mein ganzes Team das ich krank bin und vielleicht werde ich ganz anders

00:14:27: behandelt.".

00:14:28: Und dazu kann ich auch noch mal sagen, dass beim Gespräch einfach total persönlich... Ich frage wie viel darf ich deine Führungskraft sagen?

00:14:36: Möchtest du einen Termin persönlich machen?

00:14:39: Was möchtest Du, dass das Team erfährt oder nicht?

00:14:42: Das heißt also weil Du sagtest gerade ich darf entscheiden was meine Führungskraft erfährt dürfte ich auch meine Führungskraft als Vertrauenspersonen

00:14:51: mitnehmen?

00:14:52: Ja, natürlich.

00:14:53: Die Vertrauentspersonen bestimmst du tatsächlich und da sitzen wirklich Mütter oder ältere Kinder.

00:14:58: Da sitzt der Betriebsrat an der Seite.

00:15:00: Da sitzt manchmal ein Ehemann an der Seite.

00:15:02: Ich muss mir auch einen Garten nachbauen!

00:15:05: Und jetzt mal so gesamt betrachtet all das was du im Bereich Personal und in diesen Bemgesprächen so erlebt hast in den letzten Monaten und Jahren Was sind die absolut schönsten Momente?

00:15:17: Ich glaube, die schönsten Momente passieren immer nach den ersten zehn Minuten.

00:15:21: Ich merke immer das BAM eine Art von Druck ausgelöst hat und in den ersten sieben Minuten merken die Menschen, boah es geht hier tatsächlich um meine Entlastung.

00:15:29: Im BAM geht es nicht darum aus der Krankheit wieder zurückzukommen und zu funktionieren sondern tatsächlich stabil zurückzukommen und dann langfristig zurückzukomen.

00:15:38: Meine Abschlussfrage Weil wir sind ja beide aus dem betrieblichen Gesundheitsmindement und wir rätseln und kniffeln von Jahr zu Jahr immer wieder anhand dessen, was uns Mitarbeiter berichten.

00:15:49: Und das, was wir auch sehen – was wir Neues anbieten können, damit es unser Mitarbeiter noch besser geht!

00:15:55: Was sind so absolute Zukunftswunschmaßnahmen die du gerne hättest im Rahmen der betrieblichem Gesundheitsentwicklung?

00:16:03: Gerade von dem, was du in den Bämmengesprächen erlebst.

00:16:05: Also was könnten unsere Mitarbeiter am meisten?

00:16:13: Ich

00:16:22: glaube, man kann das was die Menschen brauchen bei uns gar nicht kategorisieren und dann findest du mich immer doof.

00:16:27: weil wir natürlich im BGM genau diese Sachen abarbeiten wollen.

00:16:32: Wir wollen irgendwie Bewegung abarbeiten, wir wollen das Thema Ernährung ab arbeiten, Gesundheit am Arbeitsplatz, gesunde Bewegungen und ich glaube aber dass der Mensch betrachtet – da gibt es die typische Baustellen-Theorie – du hast die Baustelle und die Baustelle und die Baustelle und irgendwann sind es zu viele!

00:16:50: Die müssen gar nicht arbeitsbedingt sein, sondern die können persönlich bedingt sein.

00:16:54: Die können durch deine Umweltfaktoren belastet sein und dann haut es dich weg!

00:16:58: Und da bringt das uns nichts wenn wir gut in der Kommunikation sind.

00:17:03: Das bringt uns nichts, wenn wir mobile Rückenschule anbieten.

00:17:06: Es bringt uns nix wenn wir den regelmäßigen Obstkorb haben, sondern wir müssen einfach einen Umfeld schaffen dass für unsere Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bedeutet, wo sie sich wohlfühlen, wo Sie das Gefühl haben nicht unter Druck arbeiten zu müssen.

00:17:21: Und ich glaube wenn wir das schaffen ist es schon wirklich eine Ebene und eine Macht die wir hier geschafft haben und den Support, den unsere Menschen in ihrem Alltag egal welche Belastung sie haben benötigen.

00:17:32: Das heißt also BGM ist was ganz Individuelles?

00:17:36: Ja!

00:17:37: Wir haben uns neulich darüber enthalten, welche Benefits wir nicht nur im BGM Sonder tatsächlich für unser Unternehmen und Mitarbeiter anbieten können.

00:17:45: Und wir sind schneller in unsere ganzen Gestußen, weil Menschen in den unterschiedlichen Altersgruppen so unterschiedliche Dinge brauchen.

00:17:52: Ich glaube ein Auszubildender in den Zwanzigern braucht keine betriebliche Altersvorsorge.

00:17:56: Der braucht irgendwie einen coolen Fahrkostenzuschuss über eine Mitarbeitendenkarte.

00:18:02: Jemand der gerade ein erstes Kind gekriegt hat, braucht ... nicht eine Art von jemand, der gerade ein erstes Kind bekommen hat.

00:18:11: Hat andere Bedürfnisse als jemand, die kurz vor dem Rande eintritt ist und ich glaube so individuell wie das ist brüchten wir auch im BGM und auch in BAM eine Art Portfolio dass wir unseren Menschen an die Hand geben können.

00:18:22: Das kannst du nicht über konzeptionale entwickeln sondern das muss immer was ganz Individuelle sein.

00:18:27: Danke liebe Julia.

00:18:28: Ich hoffe, dass wir die einen oder anderen Sorge nehmen konnten jetzt um mal auch zu zeigen Wofür ist BAM da, was kann das bewirken?

00:18:38: Und

00:18:39: freue mich über Rückmeldung von euch.

00:18:43: Wenn ihr zu dem Thema noch Fragen habt, könnt ihr euch jederzeit bei euren Führungskräften melden oder in den einzelnen Geschäftsstellen eine Personalabteilung.

00:18:50: Ich freue mich auf unser nächstes Thema!

00:18:52: Hoffe dass ihr wieder einschaltet und wünsche euch einen

00:18:56: schönen

00:18:59: Tag!

00:19:03: Heute reden alle über DKI, über Algorithmen die uns helfen, erinnern, korrigieren und manchmal sogar beruhigen.

00:19:12: Aber es gibt ein Algorithmus der seit Jahrzehnten zuverlässig funktioniert – das ist die Leitstelle!

00:19:17: Wenn du den Notruf wählst passiert etwas dass KI erstaunlich gut beschreibt.

00:19:21: Du bist angeleitet unterstützt von Experten egal was du für einen Notfall hast.

00:19:25: Die begleiten dich Schritt für Schritt nach ihrem Algorithmos.

00:19:29: Sie leiten dich an in verschiedenen Maßnahmen.

00:19:31: Ist das die Reanimation, ist es die Bewusstlosigkeit?

00:19:34: Häufig ist das ja so, dass die Menschen gar nicht wissen wie erste Hilfe funktioniert und dafür ist die Leitstelle da.

00:19:40: sie sagen dir von A bis Z was du durchführen sollst.

00:19:43: Die bleiben auch am Hörer solange bis der Rettungsdienst bei dir egal wo du bist eintrifft.

00:19:49: Denkt daran erste Hilfe muss nicht perfekt sein nur gemacht also nicht verzagen nass dir fragen.

00:20:01: Das war's für dieses mal.

00:20:02: Danke fürs zuhören.

00:20:04: Wenn du Feedback geben möchtest oder Themenwünsche hast, melde dich gerne bei uns.

00:20:09: Bleib gesund und bis zur nächsten Folge!

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