Respekt und Wertschätzung für ein starkes Miteinander
Shownotes
Respekt beginnt bei den kleinen Momenten zwischen Kollegen und mündet in großen Veränderungen des Arbeitsalltags: In der neuen Folge des ASB-Podcasts „Anders.Sozial.Bewegt“ spricht Moderator Oliver Kramer mit Matthias Prehm von „Humorpille“ darüber, wie respektvoller Umgang Teams stärkt und klären, warum Respektlosigkeiten oft lange nachwirken.
Der ehemalige Intensivpfleger erklärt, warum Zuhören, ehrliche Kommunikation und klare Grenzen entscheidend für ein gutes Miteinander sind. Gerade in Pflege, Kitas und sozialen Einrichtungen brauche es Selbstreflexion, Mut zur direkten Ansprache und gemeinsame Werte im Team.
Der Experte teilt persönliche Erfahrungen aus dem Berufsalltag und gibt konkrete Impulse, wie Mitarbeitende respektvoll kommunizieren, Konflikte ansprechen und ihre eigene Haltung bewusster reflektieren können. Ein Plädoyer für ein starkes Miteinander im Berufsalltag.
Mehr Infos zu Humorpille unter: www.humorpille.de
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen zu Anders Sozial bewegt, dem Podcast des ASBMV mit Puls und Pause.
00:00:10: Hier geht es um all das was uns im Arbeitsalltag bewegt.
00:00:15: Schön dass du dabei bist!
00:00:22: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge zu Anders Social bewegt dem Podcast der ASBM V mit Pulse und Pause.
00:00:31: mein Name ist wie immer Oliver Kramer.
00:00:33: ich habe das große Vergnügen heute durch diesen Podcast zu führen und begrüße ganz herzlich Matthias Prem.
00:00:41: Matthias ist Inhaber der Agentur Humorpille, gelernter Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und wird heute hoffentlich sehr viel erzählen.
00:00:52: wir haben das große Thema Respekt geht immer!
00:00:55: Und die Fragestellung wie kann ich auf Respektlosigkeiten reagieren?
00:01:00: Mir dabei trotzdem meine gute Laune bewahren.
00:01:03: Hallo Matthias, wir haben uns aufs Duga einigst.
00:01:05: Herzlich Willkommen im Podcast!
00:01:07: Hallo Olli, vielen Dank für die Einladung.
00:01:09: Matthias erzähl erstmal unseren Hören und Hören.
00:01:11: wo kommst du her?
00:01:12: Was machst Du?
00:01:12: was tust du?
00:01:14: Was ist so?
00:01:14: dein Daily Doing?
00:01:16: ja und deine Leidenschaft
00:01:17: also primär bin ich Nordfriese habe dort mein Ziviliens gemacht bin nach Hamburg gezogen habe die Ausbildung zum Krankenpflege absolviert in Hamburg Und dann im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit eine Fachweiterbildung gemacht zum Intensivpfleger für Anesthesie Also für Intensivpflege und Anesthesie, genau.
00:01:36: Und im Rahmen dessen habe ich eine Arbeit schreiben dürfen die hieß ein Humor in der Pflege mit brandverletzten Patienten.
00:01:41: Darüber kam die Idee Seminare zu geben.
00:01:45: Und Im Laufe der ganzen Zeit hat sich das Thema Respekt erlebt, der Respektlosigkeiten Umgang mit diesen Situationen immer mehr zum eigenen Thema herauskristallisiert weil wir können im Grunde wirklich nur miteinander lachen wenn ein respektvolles Miteinander eben auch pflegen.
00:02:03: Das ist so der zentrale Gedankengang.
00:02:06: Apropos Respekt, hattest du halt schon eine Situation wo du sagst ja besonders respekt voller Umgang mit meinen Mitmenschen heute schon erlebt?
00:02:15: Ja also zum Beispiel allein dass wir uns zu diesem Termin vereinbart haben da haben wir eine Zeit ausgemacht und wir waren alle ich glaube sogar fünfzehn oder sogar zehn Minuten vor diesem an sich vereinbarten Termin Vor Ort und das konnte für uns alle pünktlich losgehen.
00:02:31: Das ist für mich schon ein primär respektvoller Umgang.
00:02:34: Da fällt mir ein, ich habe heute irgendwie noch Physiotherapie-Termin für mein lediertes Knie.
00:02:39: Sechzehn Uhr schaffen wir das noch?
00:02:41: Von meinem Gefühl ja wenn du das Gefühl hast, du wirst es nicht schaffen würde ich jetzt als respektful empfinden.
00:02:48: also vielleicht Physiotherapeut vielleicht auch wenn du eben einfach die Info gibst ob das okay wäre den Termin zu verschieben.
00:02:55: Ob es okay wäre, wann es ihm auch noch passt?
00:02:58: Vielleicht auch die Frage nicht nur das du vorgibst und ich komme mir viertel schon später, denn hängt ja auch ein bisschen in der Luft.
00:03:05: Wann passt es dir ist das in Ordnung dass oder wann sollte ich heute kommen?
00:03:09: also das geht bei diesem Thema Respekt an sich ja immer zu einem gemeinsamen Miteinander gemeinsam nach Lösungen zu suchen oder die eben auch gemeinsam zu finden.
00:03:19: Matthias habe ich halt wirklich auf was gelernt da einfach Ja, sich auch mal wieder am Alltag hin zu hinterfragen.
00:03:24: Und ich glaube, ich werde dem gleich eine schnelle WhatsApp schicken, dass es vielleicht zehn Minuten später werden könnte.
00:03:28: Ich glaub der fühlt sich dann damit auch besser und mich vielleicht auch...
00:03:31: Ich glaube er fühlt dich gesehen, er fühlte sich ernst genommen.
00:03:35: Dann lass uns einsteigen ins heutige Thema Respekt vor allen Dingen eben auch insbesondere im Arbeitsalltag.
00:03:41: Vielleicht so die Einstiegsfrage Warum ist Respekt im Arbeits-Alltag so zentral?
00:03:52: Respektlosigkeiten, die im Arbeitsalltag ob gewollt oder ungewollt achtsam oder unachtsam passieren.
00:03:59: In Erinnerung bleiben wenn sie nicht geklärt werden und Bilder und Emotionen bewegen Menschen.
00:04:06: Und ich habe eine Respektusigkeit noch in Erinnerungen, die ist bei mir schon zweiunddreißig Jahre her.
00:04:11: Das war am Rahmen meiner Ausbildung und auf dieser Station wo das passiert ist hab' ich mich auch nicht beworben.
00:04:18: Und das ist ja ein ganz elementarer Punkt, wenn wir über Arbeit sprechen.
00:04:21: Warum sollten sich Menschen irgendwo bewerben?
00:04:23: Wenn ich in der Kita meinen Einsatz habe, werde ich merken wie mit mir umgegangen wurde.
00:04:30: Es wird in Erinnerung bleiben im positiven wie im negativen Sinne.
00:04:34: Ich wollte gerade sagen bleibt das negative nicht?
00:04:36: auch immer hängen?
00:04:36: natürlich positive auch aber negative auch Bilder
00:04:39: und Emotionen.
00:04:39: ganz genau also ich hab mich unser mein Sohn zum Beispiel hat sie auf der Station beworben nach seinem Examen wo er sein seine seinen Examsprüfung hatte, weil die ein großes Augenmerk darauf gelegt haben, dass er die Prüfung schafft.
00:04:55: Er wurde als Auszubilder, als Teil des Teams gesehen und das hat ihm bewegt sich dazu bewerben.
00:05:00: da ist er bis heute.
00:05:02: In welchen Situationen merkt man dann sowas ob jemand respektvoll oder respektlos miteinander umgeht?
00:05:10: Gibt es da so alltägliche Situationen im Arbeitskontext?
00:05:13: also ich finde in dem Zusammenhang wichtig zu gucken von welcher Art von Respekt reden wir?
00:05:19: Es gibt den horizontalen Respekt.
00:05:21: Das heißt, wir haben Achtung voreinander!
00:05:24: Wir lassen jemandem ausreden.
00:05:25: Wir nehmen uns Zeit und hören zu.
00:05:27: Wir haben Interesse.
00:05:29: Wir merken uns etwas.
00:05:32: Das Gegenteil davon ist der vertikale Respekt.
00:05:34: das heißt ich habe Angst voreinerne.
00:05:36: Jemand spielt mit der Stellung dass er im Unternehmen eine andere Position hat vielleicht weisungsbefugt ist als Eltern vielleicht ihre Position des ziehungsberechtigten Ausnutzen.
00:05:48: Und wirklich tragfähig ist für mich eben der horizontalere Respekt, dass wir egal welche Hierarchie eben die wir im Grunde haben und die neue Generationen möchte auch immer flachere Hierarchien nachvollziehbar.
00:05:59: Wenn wir das eben im Alltag leben.
00:06:00: also wir nehmen jemanden ernst Wir fragen ihn wie wir ziehen ihm mit ein und wir nehmen uns auch Zeit für jemanden.
00:06:07: Können wir vorstellen, dass es mitunter auch eine Generationenfrage ist oder kann man das nicht so leicht beantworten?
00:06:10: Also in dem Fall konkret gefragt können da die Alten von den Jungen lernen.
00:06:16: Stichwort Hierarchie-Ebenen – Wir sind glaube ich in einer anderen Generation aufgewachsen wo dann gerade das Vertikale was du grad beschrieben hast ja förmlich auch ausgenutzt wurde
00:06:25: Ja und auch normal wurde.
00:06:26: Ich glaube bei diesem Punkt Respekt können wir alle voneinander lernen Und es gibt für einige verschiedene Generationen verschiedene Merkmale ohne dass es jetzt wirklich heißt, alle aus dieser Generation sind so.
00:06:42: Und diese Bereitschaft voneinander zu lernen ist glaube ich ganz elementar und was ich erlebe zum Beispiel bei jüngeren Menschen das für mich noch völlig normale Umgangsformen für die gar nicht so wichtig sind.
00:06:56: Also ich bin mit einem... Dass sich irgendwo reinkommen und gesiezt werden ist für mich völlig normal.
00:07:01: wenn ich jemanden nicht kenne sieht sie ich jemandem Mein Sohn ist vierundzwanzig, fühle ich das völlig normal für der in ein Hotel reinkommt und sagt hallo Hannes schön dass du da bist wie war deine Anreise?
00:07:11: Das findet er völlig normal.
00:07:12: Und ich gucke erstmal befremdlich Generationen wobei wir uns wie gerade immer voneinander etwas abgucken können.
00:07:18: Ich glaube wenn wir uns eben Ein Verständnis füreinander entwickeln.
00:07:22: das ist so die Grundzutat von einem an sich Respekt vor dem Mitneiner.
00:07:26: Der Wort Ursprung heißt kommt eigentlich vom Rezipere.
00:07:30: Rücksicht zurückschauen ist auch eine Kompetenz bei einem selber, einen Schritt vielleicht mal zurückzugehen und den Punkt der Selbstreflektion zu nutzen.
00:07:39: Ja?
00:07:39: Weil ich bin nicht denn selber immer respektvoll!
00:07:43: Und da hab' ich auch ein Beispiel aus dem Alltag wo ich... Also wir geben zu diesem Thema Seminare.
00:07:49: ganz ehrlich Ich bin auch nicht immer das Gelbe vom Ei.
00:07:52: Ganz kurzes Beispiel Ich wohne in der Nähe von einem Strand und wir dürfen einen Strandkorb haben als Einwohner von diesem Ort und ich gehe zu diesem Korb.
00:08:00: andere Körbe stehen da.
00:08:00: Auch noch eine Familie ist da, ein älteres Ehepaar.
00:08:02: Wir kennen uns vom Seen und sie guckt mich an und sagt Hi, moin!
00:08:07: Das war ein Moin-Moin.
00:08:09: Und sie guckt und sagt Na haben Sie das schlechte Wetter mitgebracht?
00:08:13: Ich gucke sie nur an je noch einen Schritt weiter, guckt sie wieder an und sage Ja extra für Sie und geh weiter Und in dem... Klassisches
00:08:22: Beispiel für misslungende Kommunikation.
00:08:24: Ja,
00:08:25: ich fand das zuerst lustig und nach zwei Schritten schon nicht mehr und dann habe ich meinen Korb aufgeschlossen und ich fand es alles blöd.
00:08:32: Und da bin ich zugehend und hab gesagt Entschuldigung, das war gerade eben gar nicht so gemeint!
00:08:37: Das war unglücklich formuliert.
00:08:39: Das wollte ich gar nicht.
00:08:40: also meine App sagt nachher soll's noch schön werden.
00:08:42: Ich glaube wir haben hier alle einen tollen Tag heute.
00:08:44: Ach nee, alles klar ist schon gut.
00:08:47: Für sie war das gar nicht wichtig.
00:08:48: aber für mich
00:08:50: Aber hat sie da nicht auch schon den ersten Schritt in die falsche Richtung getan?
00:08:53: Oder meinte sie das gar nicht so.
00:08:55: Ja, ja...
00:08:58: Also es gibt aber zwei Seiten für mich raus.
00:09:00: Es
00:09:00: gibt mir beide Seiten genau.
00:09:02: Die Herausforderung ist ja auch wenn ich zu einem respektloses Verhalten erlebe schaffe Ich jetzt selber dennoch respektvoll zu bleiben.
00:09:09: dass er die nächste große
00:09:10: Herausforderung Genau an der stelle würde ich auch gerne mal einhaken.
00:09:14: bleiben wir wieder beim thema mitarbeitende team im kontext unternehmen Sei es jetzt in der Pflege, im Klinik oder eben auch im Kita-Alltag.
00:09:22: Welche Strategie empfielst du wenn mir eine respektlose Äußerung oder Geste wieder fährt?
00:09:29: Wie gehe ich damit
00:09:30: um?
00:09:30: Für mich auch abhängig von wem kommt das.
00:09:33: Wenn dich jetzt im Bereich Kita denke dann kann ein Vierjähriger schon mal sagen warste schon immer so dick okay der ist vier.
00:09:43: ja da kann ich sagen Ist klar, du was meinst du denn damit?
00:09:46: Entweder kann ich mit darüber lachen und das bisschen bespielen.
00:09:49: Wenn er aber wirklich immer auf diesen Punkt noch weiterhin nutzt, kann ich ihm sagen, du weißt sowas... Das ist irgendwie gar nicht nett!
00:09:56: Das kannst du mal nachlassen.
00:09:57: als Beispiel nur.
00:09:58: Wenn das Respektusverhalten von Kollegen kommt, von Kollegen Beführungsverantwortung kommen, dann sollte ich den
00:10:08: Mut
00:10:09: haben dieses Verhalten in Worte zu fassen, zu formulieren und zu gucken also um mit jemand anderen wieder in das Gespräch zu kommen, wie wir miteinander umgehen.
00:10:20: Also ganz wichtig ist für mich der Punkt kläre erst einmal, wie mit dir umgegangen wird bevor du das was klärst.
00:10:28: Ich kann gerne kritisiert werden für einen Verhalten solange der Ton und die Form gewahrt werden.
00:10:35: Wir kennen diese Sprechworten, der Ton macht die Musik so um wie du reinrufst schaltest ja auch hinaus.
00:10:40: auch das noch mal zum punkt.
00:10:41: aber achte bitte erst einmal kläre dass ich ganz wichtig er ist das Wie Wir miteinander reden.
00:10:47: Lassen wir uns ausreden, in welchem Ton?
00:10:49: Setzen wir uns gegenüber, schreiten einen an und lassen das alles
00:10:52: zu.".
00:10:53: Aber wie setze ich dann vielleicht auch... Wie mache ich Grenzen klar?
00:10:58: Herausforderung!
00:10:59: Ich
00:10:59: frage das so einfach,
00:11:00: ne?!
00:11:01: Alltag habe ich etwas bei der Arbeit erlebt was ich respektlos fand und mir viel nichts dolles ein.
00:11:07: Und ich sitze im Auto, fahre nach Hause und in diesem Augenblick habe ich zwanzig Ideen was ich sagen könnte und die Überzeugungen wächst Nächstes Mal, sage ich etwas.
00:11:17: Das kenne
00:11:18: ich!
00:11:18: Und
00:11:18: nächstes mal... Da
00:11:20: sag' ich mal die Meinung und dann...
00:11:24: So nicht mein lieber Freund.
00:11:26: Ja, genau.
00:11:29: Und nächstem Mal ist es wieder die gleiche Schose.
00:11:31: Also es fängt an mit diesem Mindset.
00:11:33: Ich muss gar nichts super schlagfertig und witzig sein.
00:11:37: Ich sletze eine Grenze.
00:11:38: Ich kann dir sagen, dass mir geholfen hat Olli.
00:11:40: Der Film Dirty Dancing.
00:11:43: Ihr kennt alle diesen Film?
00:11:44: Ja.
00:11:44: Wir auch, wir kennen ihn weil unsere... Also egal!
00:11:47: Wer diesem Film kennt, kennt drei Szenen.
00:11:50: Ich habe eine Wassermelone getragen.
00:11:52: Wir haben alles schon mal im Teich diese Hibifigur ausprobiert.
00:11:56: und ganz wichtig finde ich für mich die nächste Szene.
00:11:59: Die kennen auch alle bei diesem Film kennen mein Tanzbereich dein Tanzbereich Mir das Bewusstsein für mich behalten, dass ich mir meinen Wohl fühle.
00:12:09: Tanzbereich bewahre.
00:12:11: und weil ich merke jemand kommt hier rein ist respektlos er macht etwas mit mir, dass sich ganz klar auch Sätze in einer Schublade habe die zu mir passen, die ich relativ schnell rausholen kann.
00:12:23: eine Schlagfältigkeitstechnik zum Beispiel heißt sofort antworten.
00:12:28: Das heisst ich habe eine Situation die kommt immer wieder und ich habe einen Standard oder vielleicht idealerweise mehrere Standardantworten die dazu zählen.
00:12:35: Kurzes Beispiel.
00:12:36: Mein Sohn ist zwei Meter, wird häufig angesprochen auf Körpergröße eher subtil, eher so nebenbei, da steht jemand und sagt spielst du Basketball?
00:12:49: Und er sagt ganz häufig nein, spielt Subminigolf!
00:12:54: Er sagt die anderen lachen auch nicht.
00:12:56: es ist für einen selber Grenzen setzen.
00:12:58: und wenn wir das der Ton nicht gefallen hat von jemanden sag mal wie meinst Du das?
00:13:02: Sag mal was hast Du gerade gesagt?
00:13:05: Kann ich dir noch was helfen?
00:13:06: Mir ist nicht mehr zu helfen.
00:13:08: Du, Entschuldigung, hätt mich ganz normal gefragt!
00:13:10: Ich möchte eine normale Antwort auf eine ganz normale Frage.
00:13:13: Das ist ein Mindset von...ich lass das auch nicht mehr mit mir machen und einsatz der hat mich sehr geprägt hatte.
00:13:20: Ich auch gerne allen Hörnern mitgeben möchte von diesem Podcast du bekommst dass was du tolerierst.
00:13:27: Du bekommest nicht das was du verdienst Du bekommst das, was du zuläs um vier haben.
00:13:32: Oder ich kann von mir reden in meinem beruflichen oder privaten Leben viel zu lange Respektlosigkeiten toleriert und ich hab mich gewundert warum der oder diejenige das nicht selber irgendwie mal gemerkt hat.
00:13:45: weil da die Kompetenz der Reflexion eben auch fehlt Weil sie eben schon immer so sein durften.
00:13:51: Wir kennen Entschuldigungssätze Die kennst du auch.
00:13:54: Ach!
00:13:54: Du weißt ja wie er ist.
00:13:57: Sie hatten nur noch zwei Jahre Heute geht es ja.
00:14:02: Früher war er noch schlimmer, wir haben Entschuldigungssätze anstatt uns über das wie wir und wenn wir umgehen zu klären entschuldigen wir eher die ... aber die Tochter ist auch gerade in der ganz schwierigen Phase.
00:14:17: Ist ja klar!
00:14:18: Aber wünsche du dir da nicht einfach mehr?
00:14:21: Sagt sich vielleicht mehr Mut.
00:14:24: der Betroffenen, also die dann sozusagen von der Respektlosigkeit betroffen sind.
00:14:29: Mehr Mut mehr Courage das sagt sich so leicht.
00:14:32: Mehr Werkzeuge und junge Menschen die in den Beruf reinkommen oder gerade ihre ersten Schritte im Beruf machen haben vielleicht diese Werkzeugel noch gar nicht.
00:14:41: Und das möchte ich allen Menschen dem Mut geben.
00:14:43: du kannst sehr respektvoll sagen, dass finde ich jetzt wirklich nicht gut.
00:14:48: Das finde ich unpassend.
00:14:49: Sprache entwicklt sich, welcher Sprachgebrauch wird genutzt?
00:14:52: Dass wir auch mal klang zu du, das finde ich einfach nicht passend.
00:14:57: Das sagt du hast völlig recht!
00:14:59: Was noch leichter ist mit anderen über dieses Verhalten reden.
00:15:03: Ich rede nicht mehr der betreffenden Person sondern wir fangen an wiederum über andere zu reden.
00:15:09: Wir tauschen uns aus und dann kommt die rein.
00:15:12: Hi na is was?
00:15:13: Nein alles gut Es ist nicht immer alles gut Sondern es Ja, auch da wieder so eine Mindset-Frage.
00:15:25: Was lasse ich alles zu?
00:15:27: Da kommen Menschen aus verschiedensten Kulturen in unser Land um hier zu arbeiten.
00:15:31: Total bereichern und total toll!
00:15:33: Und da haben einige auch eine ganz andere Erziehung genossen zum Beispiel.
00:15:38: Also ich war letztens bei einem Kunden der hat indische Arbeitsauchzubildende eingestellt.
00:15:45: Die waren unglaublich freundlich, unglaublich hilfsbereit und haben eine Spur Demut und lassen ganz viel mit sich machen.
00:15:54: Weiß einfach so kulturell, dass es so drin ist?
00:15:58: Und
00:15:58: ich
00:15:58: habe dieses Mit sich machen lassen auch oft gehabt weil ich ein Grund harmoniebedürftiger Mensch bin und diese.
00:16:06: manchmal gibt's ja Menschen bei der Arbeit die sind so maximal schlecht gelaunt sehr herausfroren an den menschen bei der arbeit diesen erstmal muss man einen schuldigen sagen dafür oder bis denn erklärend die haben sich so nicht beworben das da ist etwas passiert in dieser zeit von dem ersten Arbeitstag, wie sie jetzt zur Arbeit kommen.
00:16:26: Ich möchte selber mir meine gute Laune bewahren.
00:16:29: ich möchte nicht so schlecht gelaunt werden so destruktiv wie andere und ich bin auch nur für mich verantwortlich.
00:16:36: Erkennungsweg malen von Menschen die permanent schlechte Laune rumlaufen.
00:16:40: Ich habe ein Synonym dafür Die Stradivari unter den Arschgei Einfaule Apfel verdippt manchmal in der ganze Kiste.
00:16:49: Ein Erkennungsmerkmal davon ist, die entschuldigen sich nicht für ihr Verhalten.
00:16:53: Die haben nicht diese Kompetenz der Selbstreflexion und so viele haben sie.
00:16:59: dann kann es auch wieder gut werden aber auch nur dann wenn beide aufeinander zugehen.
00:17:03: Wie gehe ich jetzt damit um?
00:17:05: Wenn ich davon betroffen bin ohne mir jetzt den kompletten Tag zu versauen?
00:17:09: also wie kann Ich meine Laune irgendwie aufrecht erhalten wenn nicht solcher solchen Personen begegene?
00:17:17: Variante eins Ich habe eine Strategie, diesen Menschen nicht mehr zu begegnen.
00:17:23: Das heißt ich tausche mir Dienste weg!
00:17:26: Ich wechsle den Arbeitgeber... das ist sehr kurzfristig und sehr kurzlebig weil es gibt überall diese Menschen die heißen woanders nur anders.
00:17:37: Variante zwei, ich bin es mir selber wert wie mir umgegangen wird und ich bereite mich darauf dieses Gespräch vor und sage zu jemandem Hallo Oli?
00:17:49: Mit dir ein Gespräch, drei Minuten unter vier Augen.
00:17:54: Hast du mal die Zeit für mich?
00:17:55: Und dann fasse ich es in Worte!
00:17:57: Du Olli, mir ist unser ... Die letzte Besprechung noch in Erinnerung.
00:18:01: Ich möchte mit dir darüber kurz reden.
00:18:02: Ich weiß, ich hab dich da dreimal unterbrochen.
00:18:04: Du wurdest irgendwann immer wütender und ich möchte mich dafür bei dir entschuldigen.
00:18:09: Ich möcht den mit dir drüber noch einmal reden, weil ich habe gemerkt, ich war auch sehr emotional oder andersrum Olli... ich möchte mit ihr darüber etwas reden.
00:18:16: ... überhaupt nicht ausreden.
00:18:21: Oder... Du kontrollierst mein Zimmer nach, wenn ich irgendwie bei jemandem gerade war?
00:18:26: Du hast das Spielzimmer von meiner Gruppe!
00:18:30: Da gehst du doch mal durch und kontrollier so mal nach ob die Müllsäcke leer sind oder ob die Spielsachen aufgeräumt sind im Klinik-Kontext.
00:18:40: Ich möchte, dass du mit mir direkt darüber redest ja?
00:18:43: Oder ich habe gehört Olli, dass tu' mit Maria gesprochen hast über das, was ich dir anvertraut habe.
00:18:50: Vertrauensverlust elementar.
00:18:53: Wie kommt es dazu?
00:18:54: Was hatte ich dazu bewogen?
00:18:55: Das war doch etwas ganz Persönliches.
00:18:58: Was können wir jetzt tun um gemeinsam wieder einen zumindest ein respektvolles Miteinander zu pflegen damit wir zumindest vernünftig zusammenarbeiten?
00:19:07: dass wir miteinander lachen ist auch irgendwie typisch.
00:19:10: erst einmal ein vernünftiges Miteinander und beide Seiten müssen was dafür tun.
00:19:17: ja Jetzt sind wir beim eins zu eins sozusagen, also der, der respektlos war und dem das wiederfahren ist.
00:19:26: Weiten wir mal ein bisschen den Blick und schauen aufs ganze Team.
00:19:29: wie kann denn jetzt einen Team, sagen wir mal Maßnahmen ergreifen die den Respekt fördern und Respektlosigkeiten minimieren?
00:19:41: Uns hat sehr geholfen dass sie uns auf eine Art Verhaltenskodex geeinigt haben gemeinsam in einem Team auch geklärt haben und das ist auch wirklich umsetzbar.
00:19:51: Wie möchten wir, dass wir miteinander umgehen?
00:19:54: Das macht man bei dem Team zu Hause ja auch schon.
00:19:58: Sonst wäre es nicht der liebe Mensch, der Zuhause wäre also wenn wir dann einen lieben Menschen zu Hause haben.
00:20:03: Es ist auch völlig in Ordnung alleine sein.
00:20:05: Man ist ja nicht immer automatisch einsam nur weil man aktuell keinen Partner oder Partnerin hat.
00:20:10: aber wenn wir zu Hause Respektlosigkeiten erleben, denn entsprechen wir ziemlich zügig an.
00:20:17: Weil wir wissen, die Beziehung ist so stabil, die hält auch mal ein kritisches Wort aus.
00:20:22: oder bei unseren Kindern das sagen wir ja schon.
00:20:24: ich glaube dass du bei deiner Tochter nicht das Handy am Armbruststisch tolerierst es sein sie will dir Fotos vom Urlaub zeigen oder hat einen Hotel rausgesucht oder zeigt was von ihrem Sportverein absolut aber dass Sie mit Insta und TikTok durch scrollt wären in der Armbrut essen dieser wertvollen Zeit weil Du das zu Hause bekommst was Du tolerierest Keine Füße auf dem Tisch, kein Handy am Armbrot.
00:20:48: So.
00:20:49: und bei der Arbeit soll das im Grunde in nicht sein.
00:20:51: Wir bekommen das was wir tolerieren und zu Hause sagen wir ziemlich zügig was uns passt und nicht pass.
00:20:59: deswegen haben wir ja auch diese Menschen zuhause die lieben hoffentlich so und beide arbeit haben sehr viele menschenhermungen direkt zu jemandem hinzugehen zu sagen du Weil uns manchmal die Worte fehlen, was sage ich denn in diesem Moment?
00:21:14: Und deswegen ist auch meine Erfahrung sich auf dieses Gespräch vorzubereiten und auch den gegenüberdauer vorzubereden.
00:21:23: Ich möchte mit dir über unsere Zusammenarbeit reden.
00:21:26: Das möchten die anderen vielleicht aber auch gar nicht.
00:21:28: Du das ist mir aber wichtig!
00:21:30: Das liegt mir sehr am Herzen.
00:21:33: Eine Idee, so ein Gespräch zu führen findet man in dem Bereich der gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg.
00:21:39: Dass du erst einmal immer erstmal aus der Ich-Perspektive redest?
00:21:42: Dass du quasi von deinen Beobachtungen schilderst und nicht
00:21:46: mit einem gleich mit dem Finger drauf zeigen?
00:21:48: Das ist das!
00:21:49: Und wir bewerten sehr häufig.
00:21:53: Und dass wir einfach nur eine Beobachung schildern.
00:21:56: Ja, ich finde es voll blöd, dass wir schon wieder hier sitzen.
00:21:59: Okay, wir reden jetzt oder die andere Variante wäre.
00:22:02: Du?
00:22:02: Wir reden jetzt das dritte Mal in einem Monat über unser gemeinsames Miteinander.
00:22:08: Die Beobachtung!
00:22:09: Was für ein Gefühl macht das bei
00:22:10: mir?!
00:22:10: Das macht mich wütend und ärgerlich.
00:22:13: Wenn ich es einmal ganz analog sagen kann... Du, das finde ich scheiße.
00:22:16: Entschuldigung, Scheiße ist kein Gefühl.
00:22:19: Fass es in Worte.
00:22:20: Und wir fehlen manchmal auch die Vokabeln dafür.
00:22:22: Das ist ja ein Übungsprozess.
00:22:24: Und dass sich dann eben auch ein Bedürfnis formuliere was möchte ich denn?
00:22:29: Und im Anschluss eben eine Bitte äußern.
00:22:32: Ich möchte dich in Zukunft bitten und dann sagen, was einem wichtig ist – und keine Forderung!
00:22:36: Also ich erwarte von dir auch nicht verlange von dir.
00:22:39: Was sich erlebt habe bei diesem Punkt.
00:22:41: der Grundsatz ist ja du tust etwas für dich und auch nicht gegen jemand anderen.
00:22:45: Du stellst ja noch mal die Wichtigkeit dieses Gesprächs heraus.
00:22:48: Ich möcht mit dir vernünftig zusammenarbeiten.
00:22:51: wie können wir da gemeinsam eine Lösung finden?
00:22:53: Du tust es etwas für Dich und nicht gegen Jemand anderem Und du redest, was du gerade sagt, das eben aus der Ich-Perspektive.
00:22:59: Diese Worte alle und immer und
00:23:02: nie...
00:23:03: Das sind ja genau diese Phrasen die es manchmal schwer machen wieder zueinander zu finden.
00:23:09: Um da vielleicht auch präventiv einzuwirken aber nicht nur sondern wenn noch etwas vorgefallen ist im Team entgegenzuwirken, kann man da vielleicht auch gewisse Rituale einführen?
00:23:22: Vielleicht gewisse Formate so Feedback-Formate.
00:23:25: Kann man sowas versuchen?
00:23:27: Ja!
00:23:28: Du kannst es also überhaupt zu etwas so versuchen finde ich total wichtig um eben dem gegenüber aufzuzeigen warum du das machst.
00:23:36: Also mir ist wichtig dass wir hier vernünftig miteinander umgehen.
00:23:39: darf ich dir eine kurze Rückmeldung geben zur der letzten Übergabe oder oder wie du mit dem, wie du die Gruppe geleitet hast.
00:23:46: Wie du das Gespräch mit den Eltern geführt hast.
00:23:50: Beide Seiten müssen dieses Gespräch eben auch wollen oder die Bereitschaft haben zumindest zuzuhören.
00:23:57: Respektvoll ist in diesem Zusammenhang sich Zeit für das Gesprächen zu nehmen und klar zu sagen dass der andere weiß worum es geht Transparenz eingeeigneten Raum zu haben.
00:24:08: Das heißt wir Sorgen für eine Atmosphäre, wo wir beide eben auch uns gegenüber setzen und nicht gestört werden.
00:24:16: Lass uns mal zur ethischen Komponente in der Frage kommen... ja wie erkennt man das?
00:24:22: Ob eine Situation dann letztendlich tolerierbar ist und sofortiges Einschreiten nötig ist.
00:24:28: ich glaube dass es aber auch der innere ethische Kompass oder den wir eigentlich alle selbst haben müssten
00:24:33: Ja genau und deswegen da kommen wir zu diesem Satz du bekommst das was du toleriert.
00:24:38: und Ich habe erlebt Mein ethischer Kompass, der war für mich gar nicht früher so klar ausgerichtet.
00:24:44: Ich habe viel gemacht damit wir ja ein harmonisches Mitteln nachhaben.
00:24:48: Das war nicht wirklich harmonisch.
00:24:50: ich hatte auch die faulen Äpfel bei der Arbeit.
00:24:52: Ich hatte einen tolles Team!
00:24:53: Der Grund, warum ich sechzehn Jahre auf den Intensivstationen für schwerbrannte verletzte Patienten gab waren von diesen vierzig Leuten auf dem Dienstplan, thirty-fünf tolle Charaktere.
00:25:03: und es gab auch bei uns, ich sage mal über einen Daumen fünf Menschen, die brauchte ich nicht regelmäßig Und früher hatte ich kaum Werkzeuge, diese Klarheit für mich auch zu formulieren zu können.
00:25:15: Ich musste es lernen und das hat mir gut ... Es war nie wirklich ein lustiges Miteinander!
00:25:21: Die Menschen sind auch geblieben, die hoffen, dass sie es ja merken und irgendwann die Station verlassen ist.
00:25:25: Ja, die bleiben hier manchmal auch bis zum Schluss.
00:25:28: Die Frage ist was lasse ich eben zu?
00:25:31: Also ich spiele gerne mit diesem Punkt ... Ich möchte eine gewisse kurze Zündschnu haben also ne gar nicht so viel tolerieren und merken, soweit ich mir jemand ist in meinem Wohlfühltanzbereich drinnen.
00:25:44: Dass sich das klar formuliere.
00:25:46: Und wenn ich das nämlich nicht habe, dann sitzt dieser Mensch der mich so ärgert hat, der sitzt auf einem Beifahrersitz, auf dem Weg nach Hause, der sitzt am Armbrutz-Tisch in meiner wertvollen Zeit, der setzt sogar noch auf der Couch abends und greift in meine Schippstüte rein Der ist immer präsent, der ist mein Gedankenkarussell beim Einschlafen und er sitzt morgens auf der Bettkante neben mir.
00:26:07: Und da haben diese Menschen nichts verloren!
00:26:10: Und dieses Mindset dieser Gedankengang für einen selber das muss bei mir wachsen.
00:26:14: Das kann ich ganz offen sagen es ist nicht gegeben.
00:26:17: Ich habe es erlernt.
00:26:19: Und hast du wunderbar übrigens Matthias heute schon viele Handwerksmöglichkeiten tuts Tipps mitgegeben wie man mit so einer Situation umgehen kann.
00:26:28: und dann ist ja zumindestens meiner Erfahrung, wenn man das angeht mit dem Menschen gegenüber spricht dass es sich dann erst mal bessert.
00:26:37: Dass vielleicht der Konflikt gelöst ist, dass sich die Situation oder das Verhältnis zueinander entspannt.
00:26:42: aber was ist, wenn das Ganze systemisch ist?
00:26:48: Wenn sich nichts ändert, wenn da nicht weiter kommt?
00:26:52: an dieser Stelle
00:26:54: Es gibt einen Satz von einem Menschen, ein Trainer.
00:26:58: Ein Coach, den ich sehr schätze die nicht gehört habe bei der Firma Creator, die Telange und Telange hält in einem Vortrag einmal über Führungskräfte.
00:27:09: so verschiedene Thematiken werden aufgezeichnet und er sagt diesen Satz unzufriedene Mitarbeiter verlassen nicht das Unternehmen sie verlassen manchmal ihren Vorgesetzten Und wenn diese diese Stradivari unter den Arschgegen, wenn das eine Führungskraft ist.
00:27:28: Ganz ehrlich gute Nacht Marie!
00:27:31: Ich hatte vier Jahre lang eine respektlose schlecht gelaunte Leitung und ich habe es vier jahrelang toleriert.
00:27:40: unser aller Riesenglück war dass er gekündigt hat.
00:27:44: Wenn er geblieben wäre, wäre ich in dem Krankenhaus gebliebt aber ich hätte mir eine andere Station gesucht.
00:27:50: also wenn das wirklich systemisch von dem Träger von der Einrichtung von übergeordneten Institutionen, ein gelebtes Instrument ist.
00:27:59: Versuchen das in Worte zu fassen um an den Stellen anzubringen und wenn du dauerhaft für dich nicht erkennst dass sich hier nichts ändern wird.
00:28:07: Do etwas für dich!
00:28:08: Und es gibt dem Punkt manche mal Glück und Zufriedenheit.
00:28:10: Das kennen vielleicht auch einige von den Hörnern.
00:28:13: Love it, change it or leave it.
00:28:16: Und das ist ein Liebe das was du machst.
00:28:18: Es gibt immer Sachen, die wir verändern müssen.
00:28:20: Haltung, Einstellung, Sachverhalte und wenn das irgendwann nicht mehr zu diesem Love zurückkommt habe den Mut institutionen Personen Orte zu verlassen Und nicht diesen Herzenklebstoff der Welt Wirken zu lassen Die Macht der Gewohnheit
00:28:37: Wenn irgendwo eine Tür zugeht, geht woanders wieder einer auf.
00:28:40: Das ist sowieso mein Lebensmotto und man soll gar nicht glauben was man da wieder tolles und neues entdecken kann.
00:28:46: Drehen wir es jetzt mal vielleicht in die andere Richtung positiv?
00:28:48: Du hast gerade gesagt Führungskräfte spielen dann eine ganz wichtige Rolle.
00:28:52: können Führungskräfte dann auch anders herum positiv eben darauf einwirken weil sie im anderen wichtigen Schnittstelle sitzen und eine Respekt Kultur fördern?
00:29:02: ja
00:29:03: absolut zum einen dass sich das selber vorleben Auf der einen Seite.
00:29:08: Wenn wir über Ehrlichkeit sprechen, also wir arbeiten in den Seminaren zum Beispiel auch Themen was ist dir bei der Arbeit wirklich wichtig?
00:29:14: Gerade im Führungsseminar?
00:29:15: oder werden so Werte aufgeschrieben und viele schreiben den Wert Ehrlichkei drauf, das ich total gut und nachvollziehbar finde.
00:29:22: Jetzt können wir bei uns allen jeder bei sich mal gucken sind wir denn jeden Tag komplett ehrlich ganz ehrlich nein!
00:29:33: Ich finde die Kombination Ehlichkeit mit Empathie Sonst wird es taktlos.
00:29:38: Beim Thema Humor finde ich Sakasmus wertvoll mit Empathie, sonst wird es zynisch.
00:29:44: also Ehrlichkeit Vorleben eine Transparenz vor Leben.
00:29:47: auch sagen du das ist fällt mir das auch gerade nicht leicht dass hier alles Die Situation jetzt zu händeln.
00:29:53: gerade wenn Teams zum Beispiel zusammengelegt werden ist das für alle in der große Herausforderung Aber die Klarheit für sich zu haben.
00:30:00: wie wertvoll ist ein respektvoller umgang.
00:30:04: Wie schreit dich aber ein?
00:30:06: Wenn wir eben merken, dass nicht immer miteinander das übereinander gesprochen wird.
00:30:10: Das Konflikt dir nicht klar benannt werden sondern mit einem schnippischen Achlasmal abgetan werden.
00:30:17: Nee, wenn ich mir am Dienstplan unzufrieden bin dann muss sich mit dem jeden der den Plan geschrieben hat und nicht mit allen anderen.
00:30:26: Dass man dich alle wünscht kriegt ist ja auch in Ordnung.
00:30:29: Weil es transparent gemacht wird?
00:30:30: Ist es möglich?
00:30:32: Thema Feedback.
00:30:34: Wie kann ich Feedback als Team zurückgeben, ohne dass die Kritik gleich wieder persönlich ausfällt.
00:30:42: Kann man da vielleicht auch gewisse Feedback-Runden mit unteranonymisieren?
00:30:48: Dass man Umfragen macht und das dann auf anderer Ebene erhebt oder bespricht – sind das so Möglichkeiten?
00:30:56: Das wäre eine Möglichkeit, wo ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe, dass im Vorwege deutlich gemacht wird gerade wenn wenn Auszubildende ihren Einsatz haben und es wurde eine Einarbeitungssituation, wurde jetzt dargestellt.
00:31:13: Und das soll hinterher besprochen werden.
00:31:15: Was ich hier sage ist stillte hier eine Beobachtung.
00:31:17: Es ist keine Wertung deiner Person.
00:31:20: Ich mache auch diese Kritik damit du wachsen kannst.
00:31:24: Wir sind nicht alle perfekt.
00:31:26: Auch selber musste ich viel dazu lernen und nutze bitte die diese Kritie, die ich dir jetzt äußere als Möglichkeit dich zu verbessern, dass man also auch demjenigen die kritisiert werden offenlegt wofür das doch gut sein kann.
00:31:42: Weil es soll und selber darauf achten, dass dieses Feedback konstruktiv ist.
00:31:48: Also wirklich auch nach Lösungen schauen.
00:31:50: Dass Verantwortlichkeiten nicht immer abgegeben werden eben auch da bei sich bleiben Und auch ganz transparent sagen, dass Man selber nicht immer total perfekt auf die Welt gekommen ist mit einem Druckmann dran.
00:32:03: Das ist glaube ich die Mischung Daraus.
00:32:07: kann Türen öffnen, kann auch beim Gegenüber das Ohr wieder öffnend zu so einer Kritik eben auch mal eine Kritikfähigkeit zu lernen.
00:32:17: Auch das ist ein Prozess wo ich erlebe gerade im Klinik-Kontext wenn einige sehr viele Titel vor ihrem Vornamen haben wurden sie sehr wenig kritisiert nehmen und es ist ungewöhnlich.
00:32:29: So und noch das kann man respektvoll machen.
00:32:32: Es ist mir wichtig mit dir darüber zu reden.
00:32:36: Wie kann ich jetzt schaffen, vielleicht auch im Team bei den Mitarbeitenden diesen Respekt dauerhaft zu verankern?
00:32:43: Also ja.
00:32:44: Da sind wir wieder bei diesem Thema Respektkultur – eine Respekt-Kultur zu schaffen die auch nachhaltig wirkt.
00:32:52: Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit diesen Teamsimilaren das gemeinsame Werte erarbeitet werden, dass sie visualisiert werden und auf Pflipscharts oder auf Papier und die eben Aufenthaltsraum sichtbar gemacht Und dass ziemlich zügig mit jemandem gesprochen wird, die sich nicht in diesem Verhaltenskodex diesen Werten widerspiegeln.
00:33:16: Wenn Übergaben wertend sind.
00:33:19: Wenn über ein Kind in der Kita gesprochen werden und es wird die Nationalität oder die Herkunft mehr thematisiert als das Verhalten des Kindes – und das werden vor allgemeiner Meinung gemacht!
00:33:32: Und alle sind ja so.
00:33:34: Alle Friesen, sind ja ein bisschen seltsam und... ...und alle aus Mac-Pomps sind ja auch ein bisschen wortkark.
00:33:40: Und alle, alle und immer und nie!
00:33:43: Also ein grundsätzlich ziemlich zügiges Einschreiten wenn verhalten täglich gelegt wird was nicht den gemeinsamen arbeitenden Werten an sich entspricht.
00:33:53: Das muss nicht nur die Leitung sein ich finde auch jeder alle Mitarbeitenden sind an sich in der Verantwortung Wie ein team wahrgenommen wird ernst genommen wird und wie wir uns als team eben auch präsentieren.
00:34:05: nochmal zu dem punkt wenn wir es mich nicht machen würden das spüren spülen die auszubildenden das spürt die die kinder in der kitter dass bespürt ihr reinigungskraft im seniorenheim alle spürene ist Und Die auch zu bilden.
00:34:20: noch mal mehr die können sich nach der ausbildung aussuchen wo sie arbeiten werden.
00:34:25: Und das gefühl des ernst gesehen mit und mitgenommen werden, dass vernünftig erklärt wird.
00:34:31: Das bleibt verankert sich im positiven Sinne und dann kommt die Entscheidung vielleicht auch nochmal, sich auf diese Station zu bewerben oder in dieser Abteilung zu
00:34:39: bewerten.".
00:34:40: Matthias ganz toll diese Einblicke – das sind auch so Themen.
00:34:44: Ja, so ehrlich bin ich mit dem man sich vielleicht nicht so täglich auseinandersetzt.
00:34:49: Aber um unseren Hörern und Höreren jetzt zum Abschluss noch ein bisschen was Greifbares mitzugeben welches kleine Ritual oder welches kleinen Experiment kannst du ihnen empfehlen, um vielleicht dem Respekt oder auch der Respektlosigkeit zu begegnen?
00:35:03: Also erst einmal möchte ich sagen dass es wirklich total normal ist, sich mit diesem Thema nicht jeden Tag zu beschäftigen.
00:35:08: Umso wertvoller sind sie ja solche... Formate wie der Podcast oder auch Vorbildung ab und zu mal den Punkt der Selbstreflektion für sich zu nutzen.
00:35:18: Und was mir sehr geholfen hat war, also in zeitlich variablen Abständen, sich immer wieder folgende Fragen zu stellen.
00:35:26: Also eine die mich sehr bewegt ist, die Frage warum?
00:35:29: Warum arbeitest du eigentlich?
00:35:32: Was treibt dich denn an?
00:35:33: Von Nietzsche kommt der Satz, wer ein Warum hat, er trägt doch jedes Wie!
00:35:39: Das kann man bei der Arbeit, das kann man in privaten Nutzen.
00:35:41: Warum lebe ich mit diesem Mensch zusammen?
00:35:42: Warum an diesem Ort?
00:35:44: Was habe ich zur guten Stimmung bei der Arbeit beigetragen?
00:35:48: Man genießt sehr die gute Laune und ist selber so ein bisschen moin!
00:35:53: Okay, möchtest du mit dir selbst zusammenarbeiten?
00:35:58: Der berühmte Blick in den Spiegel.
00:35:59: Möchtest Du von Dir eingearbeitet werden?
00:36:03: Ja?
00:36:04: Möchst Du von dir gepflegt werden... Möchtest du dein Kind in dieser Kita versorgen, würdest du deine Großeltern in diesem Seniorenheim betreut führen?
00:36:15: Würdest du dich auf dieser Station noch mal bewerben.
00:36:18: Warum sollten sich auch zu Bildende auf deiner Station bewerbern?
00:36:21: Was macht das so toll dass sie in diesen drei Jahren nicht sagen aber woanders war da und darunter Man so ein Arbeit aktuell auf einer Station Fachrichtung ist okay der Hauptpunkt sich zu werken es war seine Stationsleitung er.
00:36:35: auf seiner station werden hat er siebenundzwanzig Arbeitskollegen.
00:36:40: Es werden vierzehn Sprachen gesprochen und seine Leitung hat das Mindset, wir haben eine Sprachvielfalt keine Barriere.
00:36:49: Und da spiegelt er in ganz ganz vielen Dingen im Alltag wieder und es genießt mein Sohn aktuell sehr und fühlt sich da sehr sehr wohl und der kann Sie auch aussuchen wo er arbeiten will.
00:36:59: Du sprachst gerade die Podcasts die Bücher an.
00:37:01: kannst du deine Empfehlungen abgeben?
00:37:04: Also erstmal der Podcast vom ISB ist super, das auf der einen Seite.
00:37:08: Und danke dass du mir die Möglichkeit gibst.
00:37:10: genau ich habe zu diesem Thema zwei Bücher geschrieben.
00:37:12: Das eine heißt Pflege deinen Humor also auch da die Appellation tu etwas für dich selber.
00:37:17: und das zweite Buch das ist ganz frisch erschienen das heißt ein starkes Team in der Pflege und auch da trägt jeder Versatz zur bei zu diesen Zusammenhalt im Arbeitskontext und das ist zwar herausgegeben worden von dem Springer Verlag springerpflege.
00:37:36: Es ist übertragbar auf alle Bereiche, wo Menschen mit Menschen arbeiten.
00:37:41: Also
00:37:41: tolle Empfehlungen an unsere Hörenhörer und nicht nur die wunderbaren Tipps für die Praxis sondern auch da gerne mal reinlesen oder einfach diesen Podcast hören.
00:37:51: dann komme ich auch schon zu meiner Abschlussfrage lieber Matthias wenn du eine einzige Regel für respektvolles Arbeiten nennen müsstest welche wäre das?
00:38:00: Bewart euch die Kompetenz der Selbstreflektion.
00:38:04: Schau einmal bei euch selber, wie ich.
00:38:08: Wie erhältst du Respekt?
00:38:10: Indem dich selber respektvoll
00:38:12: verhältst.".
00:38:15: Da machen wir einen dicken Punkt hinter und ich bedanke mich ganz herzlich!
00:38:18: Bei Matthias Prem, Inhaber der Agentur Humorpille.
00:38:23: schaut auch da gerne mal rein über die Angebote und Coachings wenn nicht in das Buch was Mathias hier mit angeteasert hat.
00:38:33: Ich bedanke mich erstmal, dass du hier warst und mit uns deine tollen Erfahrungen geteilt hast.
00:38:38: Und bedank mich erst mal für das Gespräch!
00:38:41: Sehr sehr gerne und vielen Dank für die Einladung.
00:38:43: Für alle Höhren des Podcasts anders sozial bewegt hört beim nächsten Mal gern wieder rein drückt die Glocke bei allen Streaming-Anbietern wo ihr unterwegs seid und seid auch beim nächsten mal gerne wieder dabei.
00:38:59: Hi, hier ist Nastya und heute sprechen wir über ein Thema bei dem Respekt oft fehlt.
00:39:06: Psychische Erkrankung, speziell mit der Panikartacke.
00:39:09: Da hört man auch manchmal so was ach komm stelle ich nicht so an nochmal, sei nachher mal so nervös, nicht so theatralisch oder sonstiges.
00:39:16: aber im schlimmsten Fall kann das sogar zu Unmacht führen.
00:39:19: Und woran erkenne ich jetzt eigentlich eine Panikertacke?
00:39:22: Als erstes es ist Herzrasen.
00:39:24: Das Herz klopft.
00:39:25: Man kriegt auf einmal das Gefühl, ich bekomme keine Luft.
00:39:28: Obwohl ihr aber gute Luft bekommt ist es nur ein Gefühl!
00:39:31: Es kribbelt in den Fingern – das ist so das nächste Stadium.
00:39:35: Und danach kommt Schwindel und deswegen sagt dich In extrem Fall kann er sogar zur Unmacht führen.
00:39:41: Also meine Tipps an euch was könnt ihr bei einer Panikattack machen wenn ihr selbst betroffen seid?
00:39:45: Die Lippenbremse.
00:39:46: Was macht ihr bei einer Lippenbremse?
00:39:48: Wenn ihr selber betroffen seid, ihr atmet tief ein.
00:39:50: Das macht ihr schon sowieso bei eurer Panikartacke und das ist ja nicht das ganz Gute daran.
00:39:54: also wir müssen jetzt die Ausatmung verlängern.
00:39:57: Wie macht ihr das?
00:39:58: Ihr schließt euren Mund aber nicht ganz fast verschlossen und atmet lange aus!
00:40:04: Das bremst den Atem, berückt den Kreislauf und gibt die Kontrolle zurück.
00:40:09: Und was macht ihr wenn ich ihr betroffen seit sondern der Gegenüber von euch erst mal ruhig bleiben sprich langsam.
00:40:16: Bitte den anderen langsam auszutaten.
00:40:19: Wenn das nicht klappt, dann braucht ihr ein kleines Hilfsmittel eine kleine Tüte.
00:40:23: aber bitte Vorsicht keine Papiertüte mit Brotkrümel!
00:40:25: Dann haben wir ein anderes Problem, das wollen wir nicht.
00:40:28: deswegen eine kleine tüte Und dann den vor den Mund legen und den Bütten da rein- und auszuatmen.
00:40:34: Parallel ruft die Bitte einmal den Rettungsdienst, bleibt bei der Person, gibt dem Respekt, unterstützt ihn bei der Beatmung, bleibt im besten Fall selbst ruhig, das projiziert auf den anderen und bringt gegebenenfalls den anderen auch ein bisschen runter.
00:40:48: Denkt daran, erste Hilfe muss nicht perfekt sein!
00:40:51: Nur gemacht – also nicht verzagen?
00:40:54: Nastia fragen
00:40:59: Das war's für dieses Mal.
00:41:01: Danke fürs Zuhören.
00:41:03: Wenn du Feedback geben möchtest oder Themenwünsche hast, melde dich gerne bei uns.
00:41:07: Bleib gesund und bis zur nächsten Folge!
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