Wechseljahre im Job: Was Frauen und Unternehmen wissen sollten
Shownotes
Schlafstörungen, Hitzewallungen, Erschöpfung oder Stimmungsschwankungen: Die Wechseljahre können den Alltag ganz schön durcheinanderbringen. Trotzdem wird über diese Lebensphase noch immer wenig gesprochen. Dabei gibt es Möglichkeiten, mit den Veränderungen umzugehen. Auch Unternehmen können ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen.
In dieser Folge von „Anders.Sozial.Bewegt“ spricht Maria Weinhold mit Anke Ruthenberg, zertifizierte Wechseljahre-Beraterin und BGM-Expertin, über persönliche Erfahrungen, typische Symptome und die verschiedenen Phasen der Wechseljahre.
Ruthenberg erklärt, wie sich die Hormonumstellung bemerkbar macht und was Frauen selbst für ihr Wohlbefinden tun können. Dabei geht es um Information, Bewegung, bewusste Ernährung und Stressmanagement, aber auch um Beratung und weitere Unterstützung.
Außerdem sprechen die beiden darüber, wie Unternehmen mit offener Kommunikation, Informationsangeboten und Raum für Austausch dazu beitragen können, Wechseljahre aus der Tabuzone zu holen und gesundes Arbeiten zu fördern.
Mehr Informationen zu Anke Ruthenberg unter: www.anke-ruthenberg.de
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen zu Anders Sozial bewegt, dem Podcast des ASBMV mit Puls und Pause.
00:00:10: Hier geht es um all das was uns im Arbeitsalltag bewegt.
00:00:15: Schön dass du dabei bist!
00:00:22: Hallo zurück zum Podcast Anders Sozial Bewegt der Podcast des AsBMV und mein Name ist Maria Weinholdt und ich habe heute die Anker Rutenberg zu Gast und wir wollen über das Thema Wechseljahre sprechen und Hormone.
00:00:37: Und besonders in dem Bereich Wechsel-Jahre im Unternehmen.
00:00:41: Liebe Anke, stelle ich doch mal vor und wir starten jetzt einfach in das Thema.
00:00:45: Ja Vorstellung!
00:00:46: Ich bin hier an Gerutenberg.
00:00:48: Ich bin hauptsächlich im Bereich BGM unterwegs.
00:00:52: Das heißt als verantwortlich für das betriebliche Gesundheitsmanagement in einem sozialen Unternehmen.
00:01:00: Maria, du kennst es ja auch.
00:01:02: Die sozialen Träger oder soziale Unternehmen haben natürlich auch sehr viele Frauen.
00:01:07: Das sagst du?
00:01:08: Genau,
00:01:08: genau!
00:01:09: Und so hat dieses Thema mich eigentlich über die ganzen Jahre immer wieder begleitet und damals hatte ich überhaupt noch nicht so die Verbindung zum Thema Wechseljahre.
00:01:19: Das hat sich dann tatsächlich schlagartig geändert.
00:01:22: das hat was mit mir zu tun.
00:01:24: Ja, mit dem älter werden bin natürlich auch ich in die wechseljahr gekommen Und wie viele Frauen, glaube ich auch wirklich so ohne Wissen heute die Polter und vor über zehn Jahren gab es noch gar keine Angebote zu dem Thema.
00:01:41: Also das war irgendwie so wie Wüste!
00:01:44: Unternehmerisch oder im privaten Umfeld allgemein?
00:01:47: Beides.
00:01:48: Weder im privamen Bereich hat man kaum drüber gesprochen, also ich kannte das gar nicht.
00:01:53: Also Eltern und Freundinnen.
00:01:55: Man hat sich überhaupt nicht über die Wechseljahre unterhalten auch in Fachzeitschriften oder Literatur.
00:02:02: Da war einfach nichts!
00:02:03: Und dann aufgrund meiner eigenen Situation aber auch die berufliche Situation als Beraterin BGM mit vielen Frauen... habe ich mich auf dem Weg gemacht und hab gedacht, es muss doch irgendwie was geben.
00:02:15: Und das geht doch so nicht!
00:02:18: Ja?
00:02:19: Und habe zum Glück eine Ausbildung gefunden zur Wechseljahre-Beraterin.
00:02:24: Habe für mich gedacht okay, das mache ich jetzt erst mal... ...für mich weil ich einfach mehr wissen wollte.
00:02:29: Was ist da gerade los mit mir noch?
00:02:31: Diese Ausbildung hat mir persönlich so viel gegeben und dann war plötzlich klar ok, dass muss in mein Unternehmen grundsätzlichen Unternehmen.
00:02:41: Und so ist es dann auch über die ganzen Jahre gereift und das wirst du auch kennen, wenn du irgendwo eine Tür aufmachst, dann lernst du plötzlich viele tolle Leute, viele toalle Frauen kennen?
00:02:54: Ja, und so bin ich dann auch zu einer Arbeitsgruppe, die deutschlandweit aktiv war gekommen und aus dieser Arbeitsgruppen hat sich der Deutsche Verband für Wechseljahre Beratung gegründet was sich toll finde, so hat das Ganze dann letztendlich auch Fahrt aufgenommen.
00:03:13: Also ich bin Gründungsmitglied des deutschen Wechseljahreverbandes und mit dem Thema also unterwegs.
00:03:21: Und dein Ursprung bist ja du bist ja richtig Diplom-Sozialpädagogin?
00:03:24: Richtig!
00:03:25: Und hast dich auch wirklich durch den Bereich oder sag mal in dem Recht Sozialwesen wirklich auch die ganzen Jahre bewegt
00:03:31: Richtig?
00:03:32: Ja, genau.
00:03:33: Von Hause Haus bin ich Sozialpädagogin, habe viele Jahre in dem Bereich gearbeitet auch bis letztes Jahr noch als Führungskraft in den Bereich und komme ursprünglich aus der Jungthilfe sozusagen und hab dann in dieser Tätigkeit diverse Fortbildung gemacht.
00:03:53: also wie du weißt Ich bin doch parallel ein paar Beraterinnen Mediationsausbildung gemacht.
00:04:01: Also viele Jahre für die Staatsanwaltschaft, außergerichtliche Regelungen gemacht und also war da sehr umtriebig.
00:04:09: aber das Thema Frauengesundheit BGM hat mich immer begleitet.
00:04:14: Das ist wirklich auch so eine Herzenszeltigkeit gewesen über all die Jahre sodass dann endgültig die Entscheidung gefallen ist bei mir im letzten Jahr.
00:04:24: Ich gehe Haus aus dem Führungsbereich und widme mich jetzt nur noch den Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement, Frauengesundheit mit dem Fokus tatsächlich auch Wechseljahre
00:04:45: in
00:04:48: Unternehmen.".
00:04:51: Und auch sehr, sehr viele Frauen die mittlerweile auch älter werden.
00:04:54: Das ist ja jetzt so aktuell dass wir den größeren Teil der älternen Belegschaft haben und da triffst du natürlich voll ins Schwarze mit deinem Thema und deswegen würde ich jetzt mal rein starten und mal fragen was bedeutet das eigentlich dieses Thema Wechseljahre im Unternehmen gezielt?
00:05:11: Ja Du hast es ja eben schon super angesprochen.
00:05:14: Es ist eine tolle Überleitung für mich.
00:05:17: Belegschaft wird älter.
00:05:19: Und genau das ist das Thema, wenn wir uns nämlich mal unsere Bevölkerungspyramide angucken also die Struktur dann sehen wir nämlich ganz klar dass so eine kleine Nase, wenn man sich diese Pyramide vorstellt, dass da so ne kleine NASE kommt zwischen fünfzig und fünfundsechzig Das heißt, die größte Bevölkerungsgruppe ist tatsächlich zwischen Fünfzig und Fünfundsächzig bei Männern und bei Frauen.
00:05:47: uns die alter Struktur in Mecklenburg-Vorpommern angucken, dann ist die Nase sogar noch größer.
00:05:52: Das heißt wir haben in Meckenburg-Propornen noch viel mehr Menschen in dieser Alterspanne.
00:05:59: Genau in diese Spanne fallen natürlich auch die Wechseljahr der Frauen und in Zahlen ausgedrückt ist es so dass wir ungefähr neun Millionen Frauen in dieser Zeit haben, also kurz vor oder in den Wechseljahren.
00:06:13: und von diesen neun Millionen Frauen sind sieben Komma fünf Millionen tatsächlich berufstätig.
00:06:18: Was ja auch schön ist.
00:06:21: Und um jetzt hier den Schlenkmal auf die Wechsel Jahre auf die Auswirkung zu kriegen das ist nämlich das Problem weil von den neun Million Frauen kannst du davon ausgehen dass achtzig Prozent tatsächlich Auswirkungen merken spüren.
00:06:38: Man sagt so, in der Literatur wird es auch so beschrieben.
00:06:41: Ungefähr ein Drittel der Frauen haben wirklich massive Probleme also so dass auch wirklich die Lebensqualität beeinträchtigt ist.
00:06:49: Ein Drittel hat so mittelmäßige Beschwerden und ein Drittle hat Glück sage ich immer.
00:06:55: die kommen völlig easy durch diese Zeit ohne Beschwerde was natürlich tolles.
00:07:00: aber wir reden wirklich von dem größten Teil der Frauen Die das nicht so gut haben und die echt darunter leiden.
00:07:08: Und um es nochmal in Zahlen zu benennen, vierzig Prozent haben ganz klar gesagt, die Wechseljahrssymptome haben negative Auswirkungen auch auf den Job.
00:07:19: Da sind wir bei dem Thema, dass das wirklich ernst genommen werden sollte.
00:07:24: Jetzt sprechen wir ja hier immer über die Frauen.
00:07:28: aber ich höre jetzt immer mal wieder in Medien oder in Fachzeitschriften, dass es ja auch ein Männerthema ist.
00:07:34: Wie stehst du dazu?
00:07:35: Oder was hast du dazu schon gelesen oder was weißt du dazu.
00:07:39: Männer gehören bei diesem Thema absolut ins Boot.
00:07:42: für mich, also zum einen sind das ja genauso wie die Frauen hormonelle Wesen.
00:07:48: Das heißt, die Hormone sind ja lebenswichtig für sämtliche Funktionen im Körper.
00:07:55: können wir vielleicht nachher noch mal ein bisschen genauer darauf eingehen wenn die Zeit reicht?
00:07:59: aber wir müssen die Männer einfach mitdenken bei dem Thema Nicht nur, weil sie selber auch zum Beispiel durch Lifestyle nicht so gute Ernährung, fehlende Bewegungen oder Extremstress in eine hormonelle Disbalance fallen können.
00:08:17: Ich denke die Männer immer noch ganz gerne mit, weil Sie leben ja mit uns Frauen zusammen.
00:08:23: Oder wir Männer haben Kollegen und Freundinnen, PartnerInnen, Töchter, Schwiegertöchter.
00:08:32: Und hier ein gutes Verständnis zu entwickeln, glaube ich ist ganz wertvoll.
00:08:40: Du hast ja vorhin gesagt dass ungefähr bei vierzig Prozent der Frauen das auch wirklich sich auswirkt auf ihren Arbeitsplatz?
00:08:47: Ja und kann man auch sagen wie sich das für Unternehmen auswirken.
00:08:51: also mal eine Erweite betrachtet?
00:08:54: Auf jeden Fall!
00:08:54: Das ist total spannend.
00:08:55: da war ich selber auch sehr überrascht.
00:08:57: Es gibt nämlich die deutsche Studie von der Hochschule für Wirtschaft und Recht, durchgeführt von der Professorin Andrea Rumler.
00:09:09: Die Studie nennt sich Minosupport.
00:09:10: Und sie hat mit ihrem Kollegen mal den volkswirtschaftlichen Schaden hochgerechnet.
00:09:18: Da war ich selber echt überrascht!
00:09:20: Da reden wir von neun vier Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland beziehungsweise umgerechnet vierzig Millionen Arbeitstage.
00:09:30: Und spätestens hier bei dieser Zahl, glaube ich, sollten die Unternehmen mal durchatmen und mal gucken was das in ihrem Unternehmen so vielleicht doch für Auswirkungen hat?
00:09:42: Also einfach mal schauen wie viele Frauen habe ich bei mir im Unternehmen in dieser Alterspanne
00:09:51: Jetzt entsteht ja die Verbindung zum BGM noch mal richtig.
00:09:54: Ja,
00:09:55: genau.
00:09:56: Okay?
00:09:56: Na?
00:09:57: Sehr interessant!
00:09:58: Und du sagst es, diese vierzig Prozent der Frauen... für sie schlägt sich das auch wirklich nieder in ihrem Arbeitsleben.
00:10:05: Wie schlägt dich das nieder?
00:10:06: oder was sagen die Studien da?
00:10:08: wie beeinträchtig dass sie im Arbeitsalltag?
00:10:11: Ja also da können wir mal gucken.
00:10:12: Es gibt so diese Big Five sage ich jetzt mal auch bei der Beeinträchigung der Weibelsplatz.
00:10:19: Da geht es hauptsächlich an erster Stelle um körperliche und geistige Erschöpfung.
00:10:24: Ja, also das ist vielleicht auch das was du erlebst in den Gesprächen.
00:10:28: Du bist auch BGM-erinnen von Frauen in dem Alter die sagen ich bin einfach nur noch kaputt?
00:10:33: Ich bin müde!
00:10:35: Und gerade im sozialen Bereich... Das ist auch sehr schwierig.
00:10:39: Schlafstörung ein ganz ganz großes Thema und oftmals bringen die Frauen das gar nicht Mit den Wechseljahren in Verbindung.
00:10:48: Der erste Gedanke ist ja, es ist Stress oder... Also das wird mit allem anderen Verbindungen gebracht aber weniger mit den Wechseljahren.
00:10:56: Oder eine erhöhte Reizbarkeit.
00:10:58: So und kannst du dir vorstellen wenn du im Team arbeiten musst?
00:11:01: Das macht natürlich was!
00:11:02: Mit dem Team auch.
00:11:03: Weiterhin depressive Verstimmung oder diese Klassiker.
00:11:08: Hitzewahlung, Schweißausbrüche.
00:11:10: also das sind so mit die Hauptschwerpunkte.
00:11:13: Also es gibt unwahrscheinlich viele Symptome, Maria.
00:11:17: Ich weiß als ich meine Ausbildung angefangen habe, da waren's um die dreißig Symptomen, die wir so benannt bekommen haben und ich hab ein Podcast gesehen von der Sheila Deleys, die ist ja auch bekannt als Autorin, Gynäkologin des Buches Woman and Fire.
00:11:37: Die hat von hundertzwanzig Symtomen gesprochen.
00:11:40: Wie irre ist das?
00:11:41: Ja, das hab' ich mir auch... Gleich, beiseite gelegt dieses Buch.
00:11:45: Ja?
00:11:46: Als du es vorgestellt hast als ich kennengelernt habe.
00:11:48: Deswegen würde ich jetzt mal ganz gerne direkt dazu kommen was kann der Einzelne für sich tun?
00:11:55: woran merkt man bestimmte Dinge so alles quer bieten einfach mal so rein was unsere Leute unsere Kollegen mal nicht wissen müssten.
00:12:03: dazu
00:12:03: also Ich würde glaube ich ganz gerne nochmal mit ein paar Basics einsteigen Maria bevor wir dazu kommen.
00:12:10: Was kann der einzelne tun?
00:12:12: weil ich hab so die Erfahrung gemacht, dass es immer noch so eine falsche Vorstellung gibt über die Wechseljahre.
00:12:20: Also wann fangen die an und wie ist das da eigentlich usw?
00:12:24: Und ich mach mir tatsächlich immer so nicht den Spaß... Das ist jetzt blöd formuliert.
00:12:28: aber ich frage zum Beispiel immer bevor ich in die Workshops gehe oder mit den Vorträgen starte was meinen sie wann fange die wechseljahren denn an?
00:12:38: und erstaunlicherweise sagen die meisten immer noch Ja, so ab fünfzig oder so.
00:12:44: Und das ist ja nicht korrekt.
00:12:46: mittlerweile wissen wir ja dass die Wechseljahre viel früher anfangen und auch wirklich in Phasen auch ablaufen.
00:12:53: zum Beispiel es ist so in den westlichen Ländern Das durchschnittsalter der Menopause das einundfünfzigste Lebensjahr ist So.
00:13:04: hier ist immer die Irritation.
00:13:06: Die Menopause an sich Ist ja nicht die gesamte Zeit Nicht die gesamten Phase Sondern die Menopause ist eigentlich nur ein Tag.
00:13:15: Also die Wechseljahren-Tarte?
00:13:17: Die letzte Blutung, also das ist immer so diese begriffliche Irritation.
00:13:22: Wenn wir über Menopause reden dann reden wie meisten haben ja so die Idee Das ist so diese gesamte Zeit ne?
00:13:31: So alles.
00:13:31: Die
00:13:31: Wechsel Jahre!
00:13:33: Aber die menopauser an sich ganz korrekt es eigentlich keine Lebensphase sondern nur einen Zeitpunkt nämlich der Zeitpunkt, der letzten Blutung.
00:13:45: Und die Menopause an sich kann auch immer nur rückwirkend bestimmt werden.
00:13:50: Das heißt wenn du zwölf Monate lang nicht geblutet hast dann weißt du okay, die letzte Blutungen das war meine Menopauze.
00:13:57: Das wird in Deutschland immer noch falsch verwendet.
00:13:59: also diese Verknüpfung ist nicht korrekt.
00:14:04: Wir reden über die Wechseljahre und Phasen nämlich in die Prämenopause, die Perimenopause.
00:14:13: Die Menopause und die Postmenopause.
00:14:17: Und ganz kurz erklärt noch mal die Premenopause das ist also der Normalzustand für junge gebärfähige Frauen bevor die Wechseljahre losgehen, also Prä-Menopause dann folgt so ungefähr Ende dreißig Anfang vierzig Perimenopause.
00:14:40: Und hier kommt es dann tatsächlich aufgrund erster Hormonveränderung zu ersten Symptomen und die meisten Frauen, die auch sehr mit sich sind und sensibel sind spürende schon.
00:14:53: Ich glaube das erste typische Symptom sind die Schlafstörungen in dieser Phase.
00:14:59: Und oftmals merken die Frauen schon, dass sie sehr schlafen nicht mehr so gut ist.
00:15:04: Sie sind dadurch natürlich ein bisschen gereizt da auch.
00:15:08: Also es ist doch logisch.
00:15:09: Wenn ich nicht gut schlafe dann habe ich Auswirkungen im Tagesgeschehen.
00:15:15: Aber das wird oft überhaupt nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht.
00:15:19: Da wird dann immer geguckt wie ist mein Arbeitsalltag?
00:15:21: Was war da gerade los?
00:15:23: Ja ja alles klar!
00:15:24: Das ist Stress Da wird der Bezug eher weniger dargestellt.
00:15:28: Dann so mit forty-fünf, sieben und vierzig da werden die Symptome dann deutlich stärker.
00:15:35: Das hat einfach was mit den Hormonveränderungen zu tun.
00:15:39: Die Periode ändert sich es bleibt immer mal ein Eisprung weg.
00:15:42: das heißt wir haben weniger Progesterone zur Verfügung und ja Progesteron ist auch unser Schilhormon sozusagen und demzufolge können sich die Schlafstörungen verstärken, Stimmungsspankung kommen dazu.
00:15:59: Spannungsgefühl in den Brüsten – viele Frauen haben schon gelenkt beschwerden.
00:16:04: Die Haut da verändert sich was und es kann tatsächlich auch bis hin zur Acne kommen?
00:16:08: Was echt unschön ist!
00:16:11: Also die Symptome verstärgen sich da auf jeden Fall.
00:16:15: Und um das einundfünfzigste, zweionfünfzigste Lebensjahr so ist es in den westlichen Ländern.
00:16:21: Kommen die Frauen dann in die Menopause.
00:16:24: Und hier nochmal, vielleicht zur Erläuterung.
00:16:28: Die Menopause an sich ist keine Phase sondern ein Zeitpunkt.
00:16:36: Nämlich der Zeitpunkt der letzten Blutung und die Menopauce kann auch immer erst rückwirkend bestimmt werden also zwölf Monate rückwirken bestimmt werden das heißt jede Frau weiß eigentlich im ersten Jahr später oder zwölfe Monate später wann sie in ihrer Menopause gesteckt hat.
00:16:55: Und das ist noch mal wichtig zu wissen von der Begrifflichkeit her, ne?
00:16:59: Das heißt ich muss zwölf Monate lang meine Periode nicht gehabt haben.
00:17:03: Ganz genau!
00:17:03: Da weiß ich vor zwölfen Monaten bei der letzten Periude war der Tag X und da war meine Menopauser.
00:17:08: Korrekt
00:17:09: Da war ich in der Minopause.
00:17:11: Und die Zeit danach, das ist dann die Minopauße und hier hat man immer so die Idee oder die Hoffnung dass es dann viel viel besser wird.
00:17:19: tatsächlich ist es so, dass es bei einigen Frauen gut funktionieren kann.
00:17:22: Ich habe ja auch gesagt einen Gang.
00:17:24: Es gibt wirklich Frauen, die durch diese Zeit marschieren völlig unkompliziert denen es dann wieder gut geht.
00:17:32: Ich möchte an dieser Stelle aber eine Lanze brechen für die Frauen, erwischt hat.
00:17:39: Also die wirklich Schwierigkeiten haben nach wie vor und das ist auch das Problem in der Postmenopause, dass wir dort die Symptome nicht aufgrund der Hormonschwankung sondern eher auf Grund der niedrigen Hormon- spiegel haben weil wieder im akuten Mangel sind sozusagen.
00:17:55: Und hier in dieser Phase macht dann der Mangel die Probleme wie Hitzewallung, Schweißausbrüche also Gewichtzunahme Blasenentzündung, Inkontinenz und ganz besonders glaube ich auch trockene Haut- und Schleimhäute.
00:18:11: Das ist was vielen Frauen wirklich sehr zu schaffen macht.
00:18:16: Jetzt haben wir die verschiedenen Gruppen erläutert und da kann sich ja jeder auch so für sich wiederfinden.
00:18:21: Die erste Phase wie du sagtest, du bist Anfang vierzig?
00:18:24: Ja!
00:18:24: Ich wechsle gerade so ein bisschen merke ich.
00:18:27: Und
00:18:28: dann haben wir ja die Hauptphase und so nachher die Nachphase.
00:18:32: Wollen wir mal drauf eingehen?
00:18:34: Was kann die jeweilige Person jetzt sozusagen tun, damit es vorbeugend vielleicht ... oder was kann sie vorbeubend tun.
00:18:44: Was kann sie jetzt für sich tun, dass es vielleicht ein bisschen abgemildert wird.
00:18:48: Was hast du für einen guten Rat?
00:18:49: Ich glaube man kann ganz grundsätzlich sagen das egal in welcher Phase man sich auf jeden Fall gut informieren kann und auch informieren sollte.
00:19:01: Also ich habe das immer so ein bisschen in meinen Workshops und Vorträgen so aufgebaut, dass ich mir so drei Säulen angucke.
00:19:07: Die erste Säule ist das Thema Informieren, Akzeptieren und Umdenken.
00:19:12: Die zweite Säuble ist den Lifestyle anpassen.
00:19:15: Und die dritte Säue sind so weitere Ansätze- und Nährstoffe.
00:19:20: Gucken wir euch jetzt mal ganz konkret in die erste Söule rein.
00:19:22: Warum ist Informieren akzeptierend umdenken wichtig?
00:19:26: Nur wenn Informationen habe, wenn ich was weiß gibt mir das eine Sicherheit.
00:19:33: Eine Sicherheit in dem was ist da gerade los mit mir?
00:19:36: Was passiert mit meinem Körper?
00:19:37: Was kann ich machen denn das kennst du auch Maria?
00:19:41: Unsicherheit oder alles was so schwammig es macht Angst!
00:19:44: Das war unsichert und ich weiß dann gar nicht.
00:19:47: also ich bleibe dann in meiner Problemtranks und hab so wenig Lösungsmöglichkeiten.
00:19:54: In dem Moment, wo ich mich aber wirklich informiere, mich austausche mit anderen Frauen tun sich da ganz andere Dinge auf.
00:20:01: Und auch dieses Akzeptieren glaub' ich ist ein ganz wichtiges Thema.
00:20:05: Diese Akzeptanz dessen was is'.
00:20:09: Ja!
00:20:10: Ich bin jetzt in dieser Phase.
00:20:12: Ja, ich habe einfach das Alter.
00:20:15: Ich bin nicht mehr gebärfähig und mein Körper verändert sich.
00:20:19: Und weißt du, diese ganzen körperlichen Veränderungen über die wir ja auch noch gar nicht so gesprochen haben.
00:20:25: Die sind ja nicht immer schön!
00:20:27: Also was haben wir denn für ein Bild in unserer Gesellschaft?
00:20:31: Wie soll Frau dann sein?
00:20:33: Also da gibt es so viele Podcasts dazu zu diesem Thema, was Frau alles leisten soll und wie sie danach aussehen soll und und und ... Dann kommen die Wechseljahre und dann hauen die das erst mal alles um die Ohren... Da
00:20:46: ist so eine vollen Blüte eigentlich des
00:20:48: Leeres.
00:20:49: Aber zur Aufklärung genau dafür findet ja dieser Podcast hier statt.
00:20:53: Die Leute, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen informieren können.
00:20:57: Und du sagst es ist schon ein bisschen komisch dem erst mal zuzustimmen das man in diese Phase rutscht.
00:21:02: Also ich sage immer ich hatte gestern Jugendweihe in
00:21:04: meinem Gefühl
00:21:05: und plötzlich ist mein Anfang Mitte vierzig
00:21:09: Ja
00:21:10: und dann kommt dieses Thema und man steckt voll drin
00:21:12: Und daher ist das Wissen darum wichtig, die Akzeptanz und auch diesen Optimismus zu behalten.
00:21:19: Also auch dieses Umdenken würde ich mir so wünschen, dass die Wechseljahre nicht so negativ besetzt sind.
00:21:26: Ich frage zum Beispiel immer was verbindet ihr mit wechseljahren?
00:21:29: Kann ich ja jetzt mal machen, Maria!
00:21:30: Was verbindest du mit
00:21:31: wechseljahren?!
00:21:32: Wenn ich das Thema höre habe ich sofort diese Hitzewahlung.
00:21:36: Voll!
00:21:37: Immer das Thema Hitzeweahlung
00:21:39: ganz genau Und das ist genauso, da kriegen die Frauen sagen ganz oft Hitzewallung, Schweißausbrüche, Stress, Gewichtszunahme und so.
00:21:50: Ich denke es ist alles richtig.
00:21:52: aber wie schade dass da nicht kommt.
00:21:54: Gelassenheit zum Beispiel Selbstbewusstsein selbst für Sorge Sicherheit also diese positive Besetzung mit dem Thema Selbstakzeptanz.
00:22:10: oder man kann das ja wirklich ganz weit aufbauen und deswegen finde ich darüber reden.
00:22:16: Und das akzeptieren uns sich diesen Optimismus dann auch zu holen ist ganz wichtig, weil wir wissen hier sind zwei Schlüssel von Resilienz diese Phase auch wirklich vielleicht bewusst anzunehmen und zu sagen es ist ja auch eine Chance eine Chance für mich ein Neuanfang gerade in dieser Phase um die fünfzig ist.
00:22:37: Kann es echt eine coole Zeit sein für Frauen?
00:22:40: Ja, das stimmt.
00:22:41: Also wenn wir jetzt sozusagen uns informieren und das vielleicht auch annehmen... Was wäre denn der zweite große Schlüssel?
00:22:48: Die zweite Phase, Lifestyle anpassen!
00:22:50: Und da kommen wir nicht drum herum.
00:22:53: Dazu gehört für mich Ernährung Bewegung Stressmanagement Schlaf Xenohormone.
00:22:59: Also wenn wir mal über das Thema Bewegung nachdenken, es ist nicht mehr die Frage ob wir uns bewegen sondern wie.
00:23:09: Empfohlen wird ganz klar den Fokus mehr auf das Krafttraining zu legen wirklich auch mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Handeln und Gewichten weil wir also Männer einfach mit Fortschreiten und alter Muskulatur verlieren.
00:23:26: Und ohne da jetzt intensiv drauf einzugehen, möchte ich das nur benennen Wir müssen einfach gucken dass wir uns ausreichend bewegen.
00:23:34: Das können natürlich Spaziergänge sein Aber wichtig ist auch wirklich, dass wir unsere Muskulature fordern und aufbauen Zumindest erhalten Dass wir gesund bleiben.
00:23:48: Ich las letztens ein Artikel der Stand Bis vierzig kannst du Sport machen, wenn du möchtest.
00:23:54: Aber ab vierzig musst du's.
00:23:55: Ja voll, okay gut.
00:23:58: und dann neben der Bewegung, Sport- und Muskeltraining?
00:24:02: Ja Ernährung ganz wichtiges Thema Und auch hier glaube ich muss man ein bisschen breiter gucken.
00:24:11: viele Frauen beschreiben das auch sehr schön und sagen oh Mann Wenn ich das jetzt noch essen würde was sich vor zwanzig Jahren oder vor zehn jahren gegessen habe Dann würde ich Aus allen Netten platzen.
00:24:22: Ganz anders aussehen, aus allen Neten platzen das heißt unser Körper reagiert anders auf unsere Ernährung.
00:24:30: Das hat unterschiedliche Ursachen.
00:24:33: Wir müssen auch hier unsere Ernähungen anpassen.
00:24:36: wir müssen gucken dass wir uns besser ernähren.
00:24:39: Bewusster?
00:24:39: Bewusste
00:24:41: ernähnen also und wirklich den Blick auf unsere Proteine Ballerstoffe und gesunde Fette hinlegen Also den Blick dorthin legen?
00:24:51: Ja, dazu hatten wir
00:24:51: schon ein Podcast.
00:24:52: Gute Fette, schlechte Fette und auch zu gehen mit Blutzucker im Schwankungen das haben wir gemacht.
00:24:58: Und was ich gerne noch ergänzen möchte ist
00:25:00: wann
00:25:01: und wie ich esse dass sich einfach auch mir die Zeit nehmen und es mir wertvoll bin in Ruhe mich hinzusetzen und nicht nebenbei noch auf dem Computer zu gucken oder abends beim Fernsehen nebenbei sondern bewusst mich hinzu setzen um bewusst lange zu kauen damit die Nährstoffe gut verarbeitet werden.
00:25:18: Sonst schlinge ich das so runter und da müssen meine Bauchspannatur, meine Organe so viel arbeiten um diese ganzen Nahrungsmittel zu zerkleinern.
00:25:28: Bin ich ganz bei dir.
00:25:30: Bewusste Ernährung heißt für mich auch zu gucken dass sich nicht immer nebenbei dieses Snacking Betreiber ja?
00:25:38: Also das ist auch...
00:25:40: Hier ein Keks und dann eine Weintraube.
00:25:41: Ja, ein ganz junger Spiegel.
00:25:44: Also wenn ich das sehe in den Unternehmen war bei uns auch nicht anders ist vielleicht auch immer noch so in einzelnen Einrichtungen, sehe ich doch immer wieder diese kleine Schale mit Gummibärchen oder mit Keksen.
00:25:56: Oder dann kommt dieser Kennenlern-Keks auf den Tisch und so weiter... Also das ist ja auch was uns überhaupt nicht gut tut!
00:26:03: Wir brauchen einfach diese Pausen zwischen den Mahlzeiten.
00:26:08: Das ist unabdingbar.
00:26:10: Also
00:26:10: gesunde Ernährung bewusst sich Zeit nimmt zum ersten und vorrangig wirklich Gemüse Also Bala-Stoffe, gute Fette.
00:26:19: Auf jeden Fall!
00:26:20: Das sagst du ist da sehr wichtig.
00:26:22: also ich habe mal gehört so viele Gemüse wie möglich über den Tag einbauen egal ob es frisches Gemüso ist roh oder grünschtet.
00:26:30: aber das sollte die Hauptkomponente sein und die Koninthrate wie die Kartoffel der Reisele Nudeln oder das Fleisch sollten die Nebenkomponenten sein.
00:26:38: Also eigentlich genau in Gegensatz wie wir es
00:26:40: gelernt haben.
00:26:42: Was wäre denn jetzt die dritte Säule?
00:26:43: Hier, denke ich, gehört auf jeden Fall mit rein, dass wir über Beratung nachdenken.
00:26:51: Vielen Frauen hilft auch zum Beispiel eine Psychotherapie um sich nochmal neu zu orientieren und sich neu aufzustellen.
00:26:59: Reicht auch einfach reden mit meiner Freundin?
00:27:03: Auf jeden Fall!
00:27:04: Das haben wir ja schon in der ersten Säule gehabt.
00:27:07: dieses Netzwerken gemeinsam gucken wie kann ich mich austauschen?
00:27:12: Ich empfehle auch immer gerne Entspannungsverfahren auszuprobieren.
00:27:16: Der einen Frau hilft Yoga, der anderen tun geführte Meditationen gut.
00:27:24: Also da gibt es ja so ganz unterschiedliche Verfahren die man ausprobieren kann Hypnose oder man schaut auch ob eine Aromatherapie vielleicht helfen könnte mit ätherischen Ölen.
00:27:35: und also das könnte eine gute.
00:27:37: wirklich schlafen
00:27:37: haben hier einige auf so einem Befeucht der Luftbefeuchten und bedenken, weil mitten auch Uma zum Beispiel.
00:27:42: So wird auch noch mal gleich eine, wie nennt man das?
00:27:45: Ein Land zu schlagen.
00:27:47: nochmal für unser Service-Agentur MV.
00:27:49: Für alle Mitarbeitenden nochmal meldet euch gerne da wenn es genau in dem Bereich geht dass ich Informationen benötige, dass ich Unterstützung benötigte, dass sich zoologische Hilfe benötigen.
00:27:58: die stehen euch da gern zur Seite.
00:28:00: so und weiterhin In die dritte Säule gehört für mich auch ganz klar die Hormontherapie.
00:28:07: Und ich denke, dass das wirklich eine tolle Möglichkeit ist Frauen da auch gut zu helfen diese Symptome zu lindern.
00:28:18: in der Regel werden bioidentische Hormone verabreicht und ich persönlich kann nur sagen, dass sich auch jeder Frau die Angst nehmen möchte dass da was ganz, ganz Schlimmes passieren könnte.
00:28:34: Also die Gynäkologen achten da schon sehr wohl und genau drauf.
00:28:38: welche Frau kann eine Hormontherapie nehmen?
00:28:42: natürlich muss da immer ganz genau geguckt werden na das ist ganz klar.
00:28:47: aber das haben die Gynecologinnen wirklich im Blick und wenn alles dafür spricht Hormone gegeben werden können, dann bitte Feuer frei.
00:28:59: Da bin ich ganz bei vielen anderen Gynäkologen die auch das in der Literatur beschrieben haben dass das eine sehr gute Form ist Frauen wirklich zu helfen Symptome schnell zu reduzieren und Hormona haben nämlich einen viel viel schlechteren Ruf als sie verdienen.
00:29:21: Du bist ja Gründungsmitglied
00:29:23: des deutschen Wechseljahres.
00:29:24: Genau,
00:29:25: kann man sich dort auch lesen oder kann man dort auch
00:29:28: einen Fall
00:29:29: informieren?
00:29:30: Meine Abschlussfrage zu dem Podcast heute – was genau kann denn jetzt das Unternehmen tun?
00:29:37: also wie könnten wir als ASB unsere Mitarbeitenden unterstützen?
00:29:42: Also ich denke dass alle allerwichtigste Maria ist erstmal eine positive Haltung und eine gewisse Offenheit zum Thema zu entwickeln, um zu transportieren.
00:29:55: Denn die Wechseljahre sind ja eine normale Lebensphase, die aber auch gesehen und berücksichtigt werden muss im Unternehmen.
00:30:03: Also es ist ja wichtig – dafür haben wir beispielsweise auch das AGG, das Allgemeine Gleichstellungsgesetz was ja Diskriminierung aufgrund von Alter- und Geschlecht verbindet hier an dieser Stelle wirklich Mitarbeiter in jeder Lebensphase zu sehen und entsprechende Maßnahmen zu finden, um sie zu fördern, zu unterstützen.
00:30:23: Und ihnen ein gesundes Arbeiten zu ermöglichen.
00:30:27: Ich finde das insofern auch so wichtig weil wir weg müssen von diesen... ich will es mal nenn, linear Leistungsdenken.
00:30:38: Weil wir sind nun mal zyklische Wesen ja?
00:30:40: Also wir Männer, äh wir Frauen und wir Männer Die Idee, dass wir bis ins hohe Alter jeden Tag die gleiche Leistung bringen können.
00:30:51: Das funktioniert so nicht!
00:30:52: Also das heißt hier sehe ich auch wieder die Schnittstelle zum Thema alternde Belegschaft und alters- und alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung.
00:31:04: Genau also es geht um die positive Haltung.
00:31:06: Wir müssen das Thema mitdenken.
00:31:08: Wir können Frauen fragen und direkt einbeziehen und sie somit auch ernst nehmen.
00:31:15: Und wie kriegt man das umgesetzt, indem man beispielsweise das Thema anbietet in Form von Vorträgen oder Workshops?
00:31:24: Aus meiner Sicht geht es dann weiter Führungskräfte zu sensibilisieren ihnen Sicherheit auch im Umgang mit dem Thema zu geben und ihnen die Sicherheit in der Kommunikation mit den Mitarbeiter zu geben.
00:31:39: Kann ich das jetzt bei uns im BGM integrieren?
00:31:42: Ja, das wäre super.
00:31:44: Weil da hat es dann einen richtig guten festen Platz und es kann auch Bestandteil der Unternehmenskultur werden.
00:31:53: Also ich finde das super dass das dort mit einzubinden ist genau der richtige Platz aus Maus meiner Sicht weil du schaffst dadurch verlässliche Strukturen für die Belegschaft.
00:32:05: Das heißt also wir sind ja schon bei der Aufklärung jetzt hier mit bei und wir bieten ja auch Kochveranstaltungen an, wo es immer wieder um die gesunde Ernährung geht.
00:32:12: Wo wir zusammen kochen, um das zu erleben.
00:32:15: Gibt es noch eine dritte Maßnahme, die du uns empfehlen kannst?
00:32:18: Was ich persönlich auch immer mega finde ist dass man im Unternehmen beispielsweise schaut und guckt gibt es vielleicht interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich als MentorInnen ausbilden lassen um dieses Thema unabhängig von Führung im Unternehmen platzieren, aufrechterhalten mit Leben erfüllen und das Tragen des Themas.
00:32:47: Das ist zum Beispiel eine Möglichkeit die ich gerne mit einer Kollegin Ende des Jahres anbieten möchte so ein Schulungsprogramm also.
00:32:56: das ist für mich Nachhaltigkeit.
00:33:00: Also natürlich kann man sich immer externe Leute einkaufen, die Vorträge machen.
00:33:05: Die Workshops machen finde ich auch toll ne?
00:33:07: Mache ich ja selber auch und ich merke ja auch wie wichtig der Austausch ist und das hilft schon alleine.
00:33:14: also das möchte ich auch noch mal sagen schon alleine wenn Unternehmen den Frauen Räume geben Raum geben sich auszutauschen ihr Schwarmwissen zu nutzen dass es schon immer Die halbe Mitte, finde ich.
00:33:31: Und wenn dann das noch festgezogen wird und dass in feste verlässliche Strukturen kommt indem ich selber bei mir im Unternehmen gucke... Mensch, guck mal wer ist da interessant oder wer interessiert sich?
00:33:47: Finde ich großartig!
00:33:48: Also ich denke, wir sind da auf einem guten Weg als ASB.
00:33:52: Was du jetzt so sagst, passt gut zu uns Das zusammenfassen in einem Satz.
00:34:00: Es gibt die drei Säulen für alle, also die für alle zu treffen egal in welche Phase ich mich gerade finde und da sagtest du das einmal dieses informieren und das auch annehmen akzeptieren dieses Bewusstsein dazu dann einmal den Lifestyle anpassen das heißt auch einfach mal in die Entspannung kommen gucken wie ich mich ernähre und meine Bewegung Und dazu dann sagtest du Beratungen Anspruch nehmen vielleicht einfach auch mit Aromen zu arbeiten oder auch mit bioidentischem Hormon.
00:34:34: Das wären so schon die Schritte, die du den Kolleginnen auf dem Weg geben würdest?
00:34:40: Auf jeden Fall!
00:34:42: Was auch unbedingt noch mit reingehört ist das Stressmanagement.
00:34:45: Da siehst Du auch wie vielseitig dieses Thema ist was ich alles selber machen kann also wieviel Riedchen Ich habe wo ich auch selber dran schrauben kann.
00:34:57: Wir haben ja noch gar nicht über Stressmanagement gesprochen.
00:35:00: Wir haben noch nicht über Schlaf gesprochen, wie wichtig das ist.
00:35:05: Also Schlafhygiene – was heißt das?
00:35:07: Wir haben auch noch gar nichts über Xenohormone gesprochen.
00:35:10: Aber ich glaube es sind so viele Themen wo sich lohnt nochmal intensiver hinzugucken.
00:35:16: aber im groben Jahr hast du recht dass was du benannt hast, das ist schon so korrekt.
00:35:21: Ja, die meisten Themen haben wir ja schon noch in weiteren Podcasts.
00:35:24: Entweder schlafen gehabt oder kommen noch.
00:35:26: und wenn nicht, habt ihr liebe Hörer ja auch jederzeit die Möglichkeit uns das nochmal zurückzuspiegeln?
00:35:32: Welche Themen da vielleicht weiterhin noch für euch interessant sein könnten unsere Kolleginnen, die jetzt Interesse haben sich da weiter nochmal mit zu beschäftigen.
00:35:40: Wo können sie sich hinwenden?
00:35:41: oder wie findet man dich auch?
00:35:43: Also ich glaube, dass man mich ganz, ganz unkompliziert findet.
00:35:46: Wenn man meinen Namen Anke Rutenberg eingibt dann geht sofort im Internet da meine Seite auf, meiner Homepage.
00:35:55: und ja über Rückmeldung freue ich mich natürlich immer.
00:35:59: Jede Frau kann mich gerne kontaktieren.
00:36:01: Genau
00:36:02: bei Instagram habe ich dich auch schon gefunden?
00:36:04: Ja!
00:36:05: Auch unter Anke-Rutenberg?
00:36:06: Genau!
00:36:08: Ich freue mich, dass du hier warst.
00:36:09: Danke
00:36:10: Und
00:36:11: vielleicht haben wir noch mal irgendwann das Vergnügen miteinander.
00:36:14: Genau, ich denke, wir können es vielleicht nochmal verlinken mit dem deutschen Verwand der Wechseljahre, dass sich da die Kolleginnen auch noch einmal belesen können.
00:36:21: und ja danke, dass du da warst heute!
00:36:24: Ja vielen Dank, dass ich hier sein durfte...
00:36:31: Wenn man das nicht richtig erkennt, kann der Betroffene zu einem Pflegefall werden.
00:36:44: Woran erkenne ich den jetzt?
00:36:45: in einen Schlaganfall?
00:36:46: Es gibt ein Fastschema.
00:36:48: Ein bisschen Englisch aber es ist einfach.
00:36:51: F steht für Face
00:36:53: Gesicht.
00:36:54: Wir können im Gesicht verschiedene Sachen erkennen.
00:36:56: Hängt der Mundwinkel hängt das Auge oder hängt sogar vielleicht die ganze linke oder rechte Gesichtshälfte.
00:37:03: Ah!
00:37:03: Für Arms Das sind auch die Beine mit Inbegriffen Bedeutet, kann er auf einmal den linken Arm oder den rechten Arm selbstverständlich nicht mehr heben und ihr um ein Hallo zu sagen?
00:37:13: Das Gleiche ist auch mit dem Bein.
00:37:15: Auf einmal merkt man über den Betroffen, dass er das Bein hinterherzieht.
00:37:18: Es steht für Speech – Für die Sprache.
00:37:21: Da gibt es verschiedene Artenweisen wie der Mensch reden kann.
00:37:25: Häufig ist das, dass es eine verwarschende Sprache ist.
00:37:28: Die sagen einen klaren Satz und dann kommt aber ganz wirres Zeug bei rum Und sie merken das gar nicht sondern fragt mir logischerweise den Betroffenen und der sagt, ich rede doch ganz normal.
00:37:37: Und du verstehst aber kein Wort was er dir eigentlich gerade vermitteln möchte?
00:37:41: Und am Ende das ist keine richtige Symptom, sondern T steht für Time.
00:37:45: Es gibt verschiedene Studien, verschiedene Aussagen.
00:37:47: dann sprechen manche Experten von zwei goldenen Stunden, manche sogar bei vier und es gibt auch neue Studien bei sechs.
00:37:54: Wir sagen mal pauschal zwischen zwei bis sechs Stunden muss der Betroffene ins Krankenhaus und auch versorgt werden.
00:38:02: Also was heißt das jetzt?
00:38:03: Wir haben dieses Symptom F, A oder S. Also Gesicht, Hände oder die Sprache und ab da läuft die Zeit.
00:38:11: Ihr habt dafür sagen wir mal im schlimmsten Fall nur zwei Stunden.
00:38:14: Was bedeutet das nach über zwei Stunden?
00:38:16: dass man von ernsthafteren Folgen spricht Dass die Gesichtshälfte weiterhin hängen bleibt Und auch vielleicht der Arm nicht mehr funktioniert.
00:38:23: Dann sprechen wir nachher von Reha lange Krankenhausaufenthalte Und gegebenfalls nicht mal arbeitsfähig sein.
00:38:29: also bitte mein Appell an euch Erkennt das?
00:38:32: Wenn ihr euch nicht sicher seid, ist es Schlaganfall oder nicht.
00:38:35: Dann ruft die Bitte immer die Leitstelle also die Einzigen zwei an.
00:38:40: Denkt daran erste Hilfe
00:38:41: muss nicht
00:38:42: perfekt sein nur gemacht!
00:38:44: Also nicht verzagen, nass dir Fragen.
00:38:51: Das war's für dieses Mal.
00:38:52: Danke fürs Zuhören.
00:38:54: wenn du Feedback geben möchtest oder Themenwünsche hast melde dich gerne bei uns.
00:38:58: bleibt gesund und bis zur nächsten Folge.
Neuer Kommentar