Jung trifft alt: Was verbindet uns im Arbeitsalltag?

Shownotes

Jung trifft alt: Im Arbeitsalltag treffen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Lebensphasen und Vorstellungen aufeinander. Doch sind diese Unterschiede tatsächlich eine Frage der Generation?

In dieser Folge von „Anders.Sozial.Bewegt“ sprechen Maria Weinhold vom ASB und Franziska Torke-Otto von der AOK Nordost darüber, was Menschen wirklich prägt und wie ein gutes Miteinander verschiedener Altersgruppen gelingen kann.

Dabei nehmen die beiden das verbreitete Denken in Generationen wie X, Y oder Z kritisch unter die Lupe. Statt Menschen vorschnell bestimmten Eigenschaften zuzuordnen, geht es um Alterseffekte, unterschiedliche Lebensphasen, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Veränderungen.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was brauchen Menschen gerade, unabhängig davon, wie alt sie sind? Die beiden erzählen von ihrer Arbeit, warum unterschiedliche Generationen im Team eine Bereicherung sein können und wie Unternehmen Brücken zwischen ihnen bauen. Es geht um Kommunikation, gegenseitige Erwartungen, gemeinsame Ziele und darum, Mitarbeitende als Individuen wahrzunehmen.

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00:00:03: Willkommen zu Anders Sozial bewegt, dem Podcast des ASBMV mit Puls und Pause.

00:00:10: Hier geht es um all das was uns im Arbeitsalltag bewegt.

00:00:15: Schön dass du dabei bist!

00:00:22: Ja hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast Anders Sozial bewegte Podcast der ASBM V mit Pulse und Pause.

00:00:30: Mein Name ist Maria Weinholdt und wir haben heute die liebe Franziska Torco Otto hier bei uns im Studio Und wir wollen uns dem Thema Generation widmen.

00:00:40: Das ist einer meiner Lieblingsthemen und die Franziska kommt von der AOK extra aus Berlin angereist, und ich freue mich ganz so, dass du hier bist, Franzi.

00:00:49: Stell dich doch mal kurz für unsere Hörer vor!

00:00:51: Hallo Maria, danke für die Einladung hier und heute.

00:00:55: Ja mein Name hast Du schon gesagt?

00:00:58: Ich bin seit ungefähr vier oder fünf Jahren, weiß gar nicht... Ich glaube mit der Pandemie bin ich reingerutscht in die AOK Nordost.

00:01:06: Wenn ursprünglich Physiotherapeutin hat dann auch mal ein Gesundheitsmanagement studiert, dann lange bei einem TÜV Rheinland gearbeitet im arbeitsmedizinischen Dienst.

00:01:17: Aber immer zweigleisig, also totale Praktikerinnen, ob es heute lieber ist mit Patienten nach wie vor noch zu arbeiten und gleichzeitig eben – wie sagen wir so schön?

00:01:26: – eine Organisationsberater zu sein zum Thema Gesundheitsmanagement in den Unternehmen

00:01:34: in unserer Region.

00:01:35: Ich selber bin zuständig für Berlin und für Ostbrannenburg.

00:01:40: Wir sind so ganz verschieden eingeteilt als unser Team, also genannte BGF-Koordinatoren – genau!

00:01:48: Und haben dadurch ein breites Erleben in einer

00:01:51: Unternehmenswelt.".

00:01:52: Jetzt sind wir beide ja eine ähnliche Altersstruktur.

00:01:54: Wir haben uns eben kurz ausgetauscht.

00:01:56: Also das heißt Surround about Umi-Fürzig, ne?

00:01:58: Ein bisschen dröhlen, ein bisschen drunter... ...und gehören ja dem Konstrukt der Generation Y an….

00:02:04: Es soll ja die Generationen geben, laut Nachkriegszeitern.

00:02:07: Die Babybume und dann kam die X- und Y- in die Zett unsere Jungen mitarbeiten.

00:02:13: Und jetzt gehen wir an ein neues Alphabet, die Alpha und die Betters und über all das wollen wir heute mal sprechen.

00:02:18: Da interessiert mich mal wie siehst du dieses Konstrukt?

00:02:23: Wie geht ihr in eurem Unternehmen damit um?

00:02:25: oder was könnt ihr uns vielleicht da mit auf den Weg geben?

00:02:28: Spannende Frage!

00:02:31: Sicherlich wird es durchaus sehr... kontrovers diskutiert, was wir allerdings in den letzten Jahren festgestellt haben auch durch Professoren auf die wir uns beziehen zum Beispiel den Jürgen Wecke.

00:02:44: Dass dieses Konstrukt tatsächlich nicht haltbar ist.

00:02:47: also zum einen kannst du nicht sagen dass bestimmte Werte mit bestimmten Jahrgängen, mit bestimmtem Geburten ja also wenn ich sage ich bin six und achtzig geboren dann heißt das noch lange nichts dass sich dann so oder so sein soll.

00:03:02: na das heißt er wird gerne in dieser Populärwissenschaft.

00:03:06: von Leuten, die diese Konstrukte sich derer bedienen werden einfach viele Dinge zusammengeworfen.

00:03:13: Ohne sie voneinander getrennt zu betrachten.

00:03:16: Da wird er gesagt dein Alter, deinen Geburtsjahrgang und die Prägung haste und dadurch wird dann alles durcheinander gewürfelt.

00:03:25: Und das lässt sich also nicht halten!

00:03:27: Gleichzeitig ist es natürlich immer sehr schön einfach einen Konstrukt zu haben weil man hat so einen gewissen Trend.

00:03:34: Man kann sich darauf ein Stück weit auch ausruhen vielleicht, man hat bestimmte Erklärungen

00:03:40: aber

00:03:41: deswegen freue ich mich so dass wir heute miteinander sprechen.

00:03:43: ist es wirklich beeinflussend oder müssen wir nicht die Menschen individuell sehen?

00:03:49: Wie es bei uns ist?

00:03:50: im Team weiß ich das wir sehr viele Altersgruppen haben also von jüngsten sind knapp unter dreißig oder jetzt dreißzig geworden Und viele werden uns aber auch in den nächsten Jahren verlassen.

00:04:04: Das Altersthema ist bei mir im Team, also im BGF-Team der Aukarnautost überhaupt kein Thema!

00:04:11: Warum das so ist?

00:04:12: Können wir vielleicht auch nachher noch mal besprechen...

00:04:14: Aber jetzt sagst du, dass es sozusagen dieses Konstrukt nicht haltbar ist.

00:04:20: Es ist ja wirklich einer meiner Lieblingsthemen wie schon gesagt und für Schulen.

00:04:23: immer wieder wäre es auch bei uns in den Teams weil wir Gerade im Bereich, also wir als ASB Landesverband gerade im Bereich der Führungsentwicklung auch immer wieder dieses Thema hatten.

00:04:35: Führungskräfte kommen oder auch eine Mitarbeiter und sagen das ist schon mit einigen Generationen ist es besonders da Umgang.

00:04:44: Oder anders gesagt

00:04:45: sie sind's nicht gewöhnt.

00:04:47: Sie sind es vielleicht

00:04:48: nicht gewohnt?

00:04:49: Das

00:04:49: kann sein!

00:04:50: Und dann haben wir uns natürlich diese Generationsthematik angeschaut.

00:04:55: Dann ist es schon so, dass man sagt, wenn alle fünfzehn Jahre eine neue Generation geprägt wird.

00:05:01: Dass das das Außenjahr macht!

00:05:02: Es ist ja so.

00:05:03: die äußere Umgebung formt mich natürlich.

00:05:06: Natürlich mein familiäres Umfeld in erster Linie und meine Umgebungen.

00:05:10: aber natürlich sind diese Situation heute ganz anders als wir mit den Boomern gestartet sind.

00:05:17: Und daher kann ich schon verstehen, dass diese fünften Jahre immer eine Gruppe sehr prägen So wie jetzt, die Digitalisierung dieser ganzen Geschichten mit rein.

00:05:27: Daher kann ich das noch nicht so richtig nachvollziehen?

00:05:30: Kannst du noch nicht fassen!

00:05:33: Was auf jeden Fall und darauf können wir uns super einigen was Mensch laut der Wissenschaft, der ich folge prägt sind Alterseffekte.

00:05:42: Das heißt also dass du schon guckst im Alter verändern sich Dinge.

00:05:48: Also sagen wir mal die Leistungsfähigkeit, die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt zum Beispiel ab Ganz klar.

00:05:54: Und du hast auch Tendenzen, wenn wir mal die Intelligenz betrachten, dass man zum Beispiel sagt ist ein schönes Wort, die Fluideintelligenz das ist also unsere Umstellfähigkeit, ja?

00:06:07: Dass wir schnell reagieren können und sehr schnell Informationen verarbeiten können, dass sie auch durchaus ab einer gewissen Altersstufe biologischen Alter nachlassen kann Wogegen aber, und das wird manchmal gar nicht so richtig ein Fokus gesetzt.

00:06:24: Die sogenannte Kristallineintelligenz also die Intelligenz, die Erfahrungsschatz ja?

00:06:30: Die also weiß oder dass du weißt wie bestimmte Dinge gehen.

00:06:35: Die nimmt zu und die nimmt erst ganz wenn überhaupt ganz viel später ab.

00:06:39: siebzig achtzig nimmt dann auch diese Intelligenzen stückweit ab.

00:06:44: Das heißt wir haben natürlich Alterseffekte die uns prägen.

00:06:48: Gleichzeitig beeinflussen uns Lebensphaseneffekte.

00:06:54: Das heißt also, je nachdem in welcher Lebensphase du in dem Moment steckst hast du vielleicht die und die Ansichten.

00:07:00: Hast du die und den persönlichen Voraussetzungen in dem moment?

00:07:04: Bestes Beispiel finde ich immer als ein fünfundreißigjähriger Papa hat genau dieselben Voraussetzungen oder... Herausforderungen, wie einen Papa der vielleicht jetzt mit fünfzig zum ersten Mal Vater geworden ist.

00:07:17: Und trotzdem würden sie ja laut diesem Konstrukt vollkommen anderer Generationsbuchstaben zugeordnet werden.

00:07:25: Will nur sagen dass also dieses dieses Konstrukt im Prinzip nicht ausreicht um Unterschiede zwischen Menschen oder Gemeinsamkeiten zu beschreiben.

00:07:34: Dann hast du ja noch etwas ganz Wichtiges gesagt, dass uns bestimmte Dekaden je nachdem so zu kulturell natürlich auch prägen.

00:07:43: Und da gebe ich dir völlig recht!

00:07:44: Da war nach dem Krieg eine ganz andere Situation als wir es vielleicht noch letztes Jahr hatten oder dieses Jahr.

00:07:51: Ich meine guck an was alles passiert in der Welt.

00:07:55: Das heißt also, wo wir sagen Generationseffekte gibt es schon aber im Sinne von Zeit-Effekten.

00:08:00: Von Erscheinungen ja das zu sagst Es gab ihn damals noch nicht die fünf Tage Woche und da klar Kriegt dass den Mensch Und macht ein anderes Wertesystem vielleicht als Ja Die Generation über die vielleicht jetzt manche Führungskräfte sagen ist schwierig die sind anders.

00:08:19: Ja Das das ist natürlich muss man schon in einer Betrachtung mit dabei haben sozusagen.

00:08:27: Das heißt also, dass wir hier über Lebensereignisse sprechen?

00:08:31: Genau, die gibt es ja auch... Die können dich prägen!

00:08:33: Denn ist zum Beispiel auch so ein Ding, das wird immer gesagt Ja, die Jungen sind total geschädigt von der Corona-Pandemie.

00:08:40: ganz ehrlich, lässt sich nicht belegen Du hattest deine Herausforderung Meine Mama, die jetzt sechzig ist, hatte ihre Herausforderung.

00:08:48: Musste Opa-Oma pflegen nebenbei, musste trotzdem arbeiten gehen nächsten Tag.

00:08:53: Das heißt es hat uns doch alle getroffen irgendwie und das ist immer relativ einfach dann zu sagen ja also... Es hat uns alle geprägt!

00:09:02: Und welche Wirtschaftskrisen prägen uns alle?

00:09:05: Also die Krise in Deutschland möglicherweise prägt uns auch alle macht uns alle vielleicht auch ängstlich.

00:09:10: Das is nicht ein Thema der Generation.

00:09:12: Okay also Ich hab gestern einen Podcast gehört zum Thema auch noch mal, also genau in dieser Thematik rein.

00:09:20: Auch mit dem Thema Digitalisierung und da haben sie auch gesagt die Kombination Digitalisierung oder auch mit diesem ganzen Ausbrennen- und Angststürerei was alles damit kommt dass die jüngeren Generationen jetzt anfangen sich wieder langsam mehr von diesen Bereich zu distanzieren.

00:09:38: aber Siebt sich plus Generation, dass dort die Digitalisierung ansteigt.

00:09:44: Richtig!

00:09:45: Aber da haben sie auch ganz schnell gesagt, naja, die haben ja früher das auch nicht sehr viel genutzt.

00:09:49: also wenn die jetzt mehr es nutzen geht natürlich auch ganz schnelle Quote hoch.

00:09:54: Das stimmt schon, also irgendwie betrifft das immer alle.

00:09:57: aber die Frage ist ich glaube, dass jüngere Menschen manchmal noch nicht in der Lage sind zu wissen oh jetzt wird's schädigend?

00:10:05: Jetzt sollte ich vielleicht mal weniger den Bereich... Also die Social-Media folgen, weil sie z.B.

00:10:12: Dinge publizieren, die mir vielleicht nicht gut tun.

00:10:15: Richtig!

00:10:16: Du hast den Erfahrungsschatz nicht.

00:10:18: Genau und je älteren ja eher?

00:10:19: Genau.

00:10:20: aber was Maria hat das jetzt mit der Sache zu tun ob du in X Y oder Z geboren bist?

00:10:26: also da geht es eben um diesen Alterseffekt.

00:10:28: Bist du jünger bist du in deiner Lebensphase natürlich logischerweise viel freier.

00:10:33: du kannst oder konntest bis vor kurzem sagen Ich gehe halt nach Rostock von Berlin.

00:10:40: Warum nicht?

00:10:40: Ich habe ja keine Verbindung, ich muss ja nur auf mich selber achten!

00:10:43: Ich muss ja nicht noch meinen Kind versorgen... ...ich hab kein Partner, ich hab noch keine Mama und Papa zuversorgen.

00:10:48: Das heißt, ich bin frei.

00:10:49: Da ist vielleicht auch eine gewisse Bindung gegenüber dem Unternehmen was man sich manchmal wünscht.

00:10:55: Loyalität von vornherein Nicht so sehr gegeben, weil eben andere Faktoren die dich vielleicht auch wirtschaftlich binden nicht da sind.

00:11:07: als Beispiel.

00:11:08: Das ist nur ein Beispiel.

00:11:10: Wogegen?

00:11:12: Eben dann doch ... denk ich in der Rashauer des Lebens was ja so früher gab es eine ganz typische Historie des Lebenslaufs, die ist halt auch weg.

00:11:21: Dieses Ausbildung und dann fängt man an und kriegt einen Kind und dann startet man die Familie oder was aber mehr zuerst Und dann fängt man danach an, Karriere zu machen.

00:11:31: Also so habe ich das zum Beispiel gemacht diesen und dann gibt es ja jetzt erst Karrieren, dann von mir, dann kinder.

00:11:36: Das stimmt schon!

00:11:37: Das schiebt sich ein bisschen...

00:11:38: Ja oder du hast halt eine Spätkarriere also dass du einfach die Gelegenheit hattest durchzustarten wo du es dann berufen als Professor oder wenn du eigentlich schon kurz vor einem Renteneintrittsalter stehst?

00:11:52: Ich will sagen, das ist superfluide Und ich glaube, da gibt es diesen zumindestens bei uns.

00:11:57: Wir müssen ja mal von unserem Lebensraum hier schauen.

00:12:01: Gibt's da einfach nicht mehr das klassische Konstrukt?

00:12:04: Okay,

00:12:04: d.h.,

00:12:04: also wenn ich jetzt heute einen jungen Menschen habe der jetzt egal ob er jetzt zehn oder zwanzig Jahre alt ist... Das sind genau die, die ja schon digital aufgewachsenen.

00:12:15: Die haben ihre Augen geöffnet und waren als Baby da und gucken

00:12:18: sie schon den Arm des Tablets in die Hand.

00:12:19: Haben es Tabletten gehabt?

00:12:20: Ja!

00:12:21: Oder auf jeden Fall eine Kamera geguckt?

00:12:23: Das prägt ja schon, diese Generation.

00:12:25: Das haben wir ja zum Beispiel nicht erlebt.

00:12:27: weiter und wie ich es immer nenne sind die, die wirklich auf dem Spielplatz noch gewartet haben und ob die kommen mit denen wir uns verabredet haben.

00:12:36: Und wenn's langweilig war, haben wir uns vielleicht die Wolken anguckt und Bilder daraus gefunden.

00:12:41: Das heißt unsere Kreativität hatte einen ganz anderen Fokus und das merken wir auch in unserem Kita-Bereich.

00:12:46: also wenn wir mit Erziehern sprechen dann kommt das Thema ja auch immer wieder dass sie sagen Wir räumen mittlerweile gerne einfach einen Spielraum aus und dann gibt es eben noch zwei oder drei Kartons, die farbig sind.

00:12:57: Dass wir die Kreativität wieder anregen.

00:12:59: Und das hat natürlich schon was mit der Altersgeneration zu tun – da komme ich jetzt zur Generation – weil sie natürlich sehr anders geprägt aufgewachsen sind.

00:13:07: Es sei denn eine Familie hat sich bewusst anders dafür entschieden!

00:13:11: Also das ist ja das, was wir zum Beispiel auch immer hören in den Unternehmen.

00:13:15: Ja die sind so und so

00:13:17: oder

00:13:17: ich war jetzt in einem Produktunternehmen.

00:13:19: Die neuen kommen hier schon mit Red Bull morgens rein und die müssen ja immer hören wie toll sie sind und dann muss sich immer schmunzeln weil okay die haben halt sind, wie du sagst unter anderen Bedingungen groß geworden und die witzigerweise, die das immer auch sagen dass es schwierig oder die das sogar negativ für sich negativer ordentlich sind.

00:13:44: Das sind die, die erzogen haben.

00:13:46: Die haben's vorgelebt.

00:13:47: Wie soll so ein Knirps, sag ich mal, mit sechsten-siebzen Verantwortung übernehmen wenn Mama alles gemacht hat?

00:13:53: Und da finde ich es immer sehr einfach dann auf diesen Dingen herum zu reiten anstatt zu sagen.

00:13:58: Dazu kommen wir aber sicherlich noch okay pass auf!

00:14:00: Ich helfe dir zur Befähigung auch als Arbeitgeber.

00:14:02: Ich unterstütze dich, ich mach' euch tu'.

00:14:04: Und zur Digitalität ... ich weiß nicht, war das im Jahr zwei Dessert in Singapur und da saßen die Kinder mit Tablets schon in den U-Bahnen Und das war für mich als Berlinerin, als Europäerin vollkommen strange.

00:14:20: Weil wir hatten selber noch gar kein Tablet.

00:14:22: Also ich würde sagen und da saßen schon die Kinder vor diesen Tablets oder vier Jahre in fünf Jahren und will auch sagen, die wären ja auch irgendwo in dieser Generation Salata eingeordnet aber haben halt wieder komplett ein anderes Setting erlebt.

00:14:36: Komplett andere Lebensumstände.

00:14:39: Wir können es nicht auf die Buchstaben reduzieren.

00:14:42: Also ich verstehe, was du mir sagen möchtest.

00:14:45: Nur die Frage ist ja wenn wir diese Junge... also wir reden jetzt immer von der jungen Generation?

00:14:51: Ja!

00:14:52: Lass doch von Jüngeren reden als wir sie sind.

00:14:54: Ja

00:14:55: genau, also Jüngere als wir.

00:14:57: für mich bleibt es schon so ein bisschen so dass Sie einfach unter anderen Bedingungen aufgewachsen sind.

00:15:01: und wir können natürlich auch immer noch sagen Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns eh alles nach, das ist mein Lieblingsspruch.

00:15:09: Wir können tolles Vorbild sein, aber selbst wenn wir in unserer häuslichen Umgebung darauf achten dass wir weniger Digitalisierung nutzen zum Beispiel.

00:15:19: Also wieder mehr uns Bücher angucken und Geschichten erzählen heißt es ja nicht das ich dieses Kind davon abschotten kann.

00:15:25: also weil es ist trotzdem ganz normal im Kindergarten und in der Schule mit Freunden unterwegs.

00:15:29: Vielleicht können wir uns auch einigen dass halt Werte ganz entscheidend sind.

00:15:34: Vorbild Ja, also wie wurde ich erzogen überhaupt?

00:15:38: Welche Vorbilder habe ich in der Arbeit die mich natürlich auch prägen ja.

00:15:43: In meiner Kindheit und dass das dann durchaus entscheidend ist und sicherlich auch einiges ausmacht Wie ich vielleicht in einer Arbeitswelt agiere.

00:15:53: Das Problem ist immer bei diesen Geschichten als ich sag mal wenn du Schnitzer nimmst hat große Studien gemacht oder halt Herrn Professor Scholz wo du sagst, ja ihr vereinfacht die Dinge.

00:16:07: Das macht es natürlich manchmal auch für Firmen einfacher dann irgendwas zu klassern.

00:16:13: Keine Frage und irgendwelche Maßnahmen zum Beispiel zu entwickeln.

00:16:17: Wo du aber sagst stimmt das überhaupt wirklich?

00:16:19: Wollen wir nicht egal wie alt wir sind haben wir nicht dieselben Ziele, haben wir noch dieselbe Bedürfnisse.

00:16:24: Haben wir den Wunsch einen Sinn erleben zu haben in der Arbeit?

00:16:31: So schwierig sind innerhalb eines Unternehmens, also die Jüngeren angeblich so schwierig sind sich dann doch eher zu fragen.

00:16:36: Biete ich denen vielleicht die richtigen Rahmenbedingungen?

00:16:39: Gebe ich den Sinn erleben!

00:16:41: Was wollen die denn

00:16:42: wirklich?!

00:16:43: Also da auch nochmal ganz individuell nachzufragen... Ich bin total Worker-Holic zum Beispiel.

00:16:48: Steht da nicht drinnen als Wert.

00:16:51: Also wird meiner Generation nicht unbedingt zugeschrieben sondern Work-Life Balance wird sehr stark geachtet.

00:16:57: aber da muss man halt aufpassen.

00:16:59: vor dem einen Ist es vielleicht Gesundheit?

00:17:02: Ja, ich möchte mich schützen.

00:17:03: Ich habe gelernt wie Mama und Papa sich die jetzt vielleicht sechstens sind ausgebrannt haben, vielleicht auch weil die Lebensumstände das so gefordert haben.

00:17:10: nach der Wende ist ja auch ein Riesenthema, wie ich geprägt worden bin, Ost-West kann für Person A wirklich sein okay Schutz, ich will das alles nicht mehr aber für Person B ist es.

00:17:21: ich möchte mein Ehrenamt nachgehen.

00:17:23: deswegen achte ich auf Worklife Balance.

00:17:26: Ich möchte für meine Familie da sein, ich Und irgendwo wollen wir das dann alle.

00:17:32: Welchen Buchstaben wir uns zuordnen?

00:17:34: Das wäre mir immer wichtig, zu sagen!

00:17:37: Jetzt ist ja dieses Thema Generation eines unserer Lieblingsthemen.

00:17:41: beide und ich darf bei uns immer wieder Kolleginnen und Kollegen schulen zu dem Thema und aufklären – und schuhe natürlich immer dieses Thema mit den x, y, z und y-Fahren.

00:17:55: Das kommt gut an... Weil die Kollegen sozusagen Verständnis gegenseitig entwickeln.

00:18:01: Und unsere Kernbotschaft, die immer nach so kurzen Seminaren, die so einen bis anderthalb Stunden dauern ist häufig dass sich die Kolleginnen bewusst werden das es toll ist dass wir alle Generationen im Boot haben und dass wir doch alle zusammen sind weil der eine von dem anderen doch immer wieder mehr wert erhält.

00:18:20: Das ist aktuell unser Weg den wir gehen also immer wieder sensibilisieren.

00:18:26: Für mich ist mal interessant, wie macht ihr das denn bei euch?

00:18:29: Oder wie schulst du deine Kollegen Holz in dem Bereich ab.

00:18:34: Tatsächlich ist der beste Tipp zu sagen gar nicht diese Trendlinien aufzumachen.

00:18:39: Gar nicht!

00:18:40: Indem du nämlich und dass so ein bisschen auch selbst erfüllende Prophezei und so sagen viele dich an diesen Stereotypen bedient, machst Du Trendlinie auf die vielleicht vorher gar nicht da gewesen sind.

00:18:55: Ja, das heißt zum Beispiel bei uns im Team gibt es dieses Thema überhaupt nicht.

00:18:59: Sondern da wird immer geschaut was braucht derjenige gerade?

00:19:04: Wurscht welchem Alter er zugehörig ist?

00:19:08: So diese Fragen Was brauchst du?

00:19:10: Was möchtest Du?

00:19:12: Es geht sehr viel ins Erwartungsmanagement und das wünschen wir uns noch mehr auch in Unternehmen.

00:19:19: zu sagen Mensch... erwarte ich als Arbeitgeber von demjenigen, aber was erwartet diese Rückkopplung?

00:19:26: Weißt du das erwartet auch der Arbeitnehmer von mir?

00:19:30: und wie können wir da immer wieder als Team vielleicht auch Ziele verfolgen uns updaten miteinander.

00:19:36: Wie Du sagst Brücken bauen ins Gespräch kommen wo sind die Gemeinsamkeiten?

00:19:41: dass man die sucht?

00:19:46: Gute Geschichte, wo wir zum Beispiel auch uns im Team immer wieder in informellen Runden telefonieren ab.

00:19:53: Immer wieder abklopfen wie geht's dir heute?

00:19:55: Was ist dein Tagesziel?

00:19:57: Wo willst du hin und dann zu gucken menschliche Stiefeln in dieselbe Richtung oder können wir das gemeinsam?

00:20:04: Wie groß ist denn dein Team?

00:20:05: Wir sind zwanzig, zwanzich, zweinzwanzig Leute!

00:20:08: Und ihr habt es geschafft dort hinzukommen.

00:20:10: also war das jetzt sozusagen... Ihr habt nie

00:20:12: das Problem.

00:20:13: Also ich hab's nicht kennengelernt.

00:20:15: Und als Frischling damals, also vor vier, fünf Jahren, der nicht in den Aukern aus Groß gewohnt bin ... als totale Bereicherung empfunden, dass es überhaupt nicht so eine Trendlinien gibt.

00:20:27: Mittlerweile weiß ich auch, das nennt man Fulltime in der Fahrsprache ja, dass das also eine ganz wesentliche Komponente ist um Menschen zusammenzubringen oder sie dann doch eher gedanklich wiederzuspalten und zu bald unternehmen so ne Thematik und fokussieren vielleicht auch aus bestem Wissen und Gewissen führt das wohl eher zur Zutrennenmechanismen Die Thematisierung dessen, wie alt bist du denn?

00:20:55: Wie alt bist Du?

00:20:55: Was achte Bist der Junscher?

00:20:57: Du bist so und so.

00:20:58: Also ich werde da voll in Deine Schiene nur... Dieses Thema haben ja Bier zum Beispiel als Arbeitgeber nicht aufgemacht, sondern es ist ja aus der Mitarbeitenschaft gekommen.

00:21:09: Dass man immer sagt oh hier sind Jüngeren, da sind die älteren.

00:21:12: also das will ich auch nochmal sagen wir reden ja auch immer von Älterinnen.

00:21:16: Geht es nicht darum dass vielleicht die Rahmenbedingungen irgendwie kneifen An irgendeiner Stelle für die Leute, die sagen ja, die Jungen, die alten.

00:21:24: Was ist deren Schmerz?

00:21:25: Weißt du?

00:21:26: Also warum wird es zum Thema?

00:21:28: oder ist es... Und da wird irgendwas sein was einfach, wo man sagt Ja ich bediene mich diesen Bild ist so schön einfach!

00:21:36: Naja weil wir natürlich hier geht das ja im Bereich Sozialwesen Wo wir arbeiten bei der Pflege oder Kita Wir arbeiten im Team und wenn nur im Teams Samenarbeit ist Es so ein bisschen wie Zuhause, Familiengeneration.

00:21:49: Der eine bedient sich dem anderen und da gibt es eben unheimlich viele Vorteile, aber es gibt natürlich auch Kompromisse die ich eingehen muss.

00:21:56: Und wir haben einen klaren Tagesablauf, ein Struktur und da ist es schon schön wenn wir zusammen den gleichen Weg fahren so und jetzt natürlich alle Besonderheiten auf diesen Weg zu bringen.

00:22:09: Ich glaube das macht es aus und ich weiß nicht ob ihr bei euch im Team auch so zusammen als Team auch agiert?

00:22:16: Genau!

00:22:16: Aber unabhängig vom Alter Komplett unabhängig vom Alter.

00:22:21: Wir haben ganz unterschiedliche Zeitmodelle, ganz unterschiedlichere Ressourcen wie die Leute zum Beispiel bei uns arbeiten.

00:22:27: ja also du hast tiefe und fünfzig Jahre die zwanzig Stunden wo die Woche da ist.

00:22:31: ich bin Vollzeitarbeitend.

00:22:32: Ich war die ganze zeit einer derjenigen die Vollzeitarbeiten waren als Frauen und Mitte dreißig oder Anfang Dreißig

00:22:39: Da

00:22:40: sich zu befreien und zu gucken auch mal als Team, was steckt hinter uns?

00:22:47: Welcher Lebensphase befinden wir uns gerade um dann Verständnis füreinanderzuentwickeln.

00:22:52: Und auch noch mal zu schauen, und ich glaube das.

00:22:55: Da sind wir wieder bei dem Vorbild was wurde mir beigebracht?

00:22:58: mit welchen Werten bin ich groß geworden?

00:23:00: Dieses darf ich auf mich schauen.

00:23:02: was vielleicht jüngere Generation mehr im Fokus haben weil sie es gelernt haben durch Mama und Papa?

00:23:07: ja weil Mama und papa immer wieder nachgefraugt gibt's dir gut können wir dies und jenes dass die natürlich das auch viel mehr im fokus haben als vielleicht ich sage ganz bewusst vielleicht oder dies mit fünfzig sich nie selbst in den Vordergrund gestellt hat.

00:23:24: und da hieß es, ich gehe arbeiten.

00:23:27: Und hab dann mein Geld zu Hause und gut ist ne?

00:23:30: Trotzdem will Garantiet Ulla genauso gesund sein wie vielleicht Marta die jetzt gerade frisch bei euch angefangen hat und vielleicht viel mehr aber dann versucht darauf zu achten.

00:23:41: Wenn wir jetzt also das was wir heute besprochen haben nochmal zusammenfassen könnten und du würdest sagen so Wie könnte man diese Thematikgeneration nochmal von der ganz neuen Seite betrachten, so dass es vielleicht sogar für alle noch charmanter wird.

00:23:58: Also ich... Ich finde es spannend, wenn man immer wieder Räume schafft auch als Führungskraft.

00:24:03: Als Teamleiter, als Organisation ja dass man Räumenschaft das ein Austausch möglich ist also das was ihr zum Beispiel auch bietet.

00:24:11: Was du erzählst oder

00:24:12: Team Sitzung oder Seminare?

00:24:14: Ganz nonchalance Zusammenkünfte, dass man guckt wie sagt man offene Diskos fühlen kann.

00:24:23: Es ist ja meines Erachtens ganz viel Kommunikation.

00:24:26: Wie offen darf ich sein?

00:24:27: Darf ich so sein wie ich bin, Thema psychologische Sicherheit.

00:24:31: Habe ich das in meinem Team ja oder nein?

00:24:34: und dann ist es glaube ich ganz wichtig zu lernen.

00:24:36: Erwartungsmanagement sagt ihr schon Ja was darf ich Was will ich?

00:24:41: Ich glaube Es Ist Ganz Wichtig eine Rollenklärung Zu Haben

00:24:45: Und Welchen In welchem Bezug?

00:24:46: Rollen

00:24:47: Rollen Klärungen Also Beispielsweise Was Nehmen wir uns Diesem Monat Vor?

00:24:51: Oder Ja, wir haben die und die neuen Bewohner.

00:24:55: Wir müssen schauen, dass wir die gut hier integrieren.

00:24:58: Also sich gemeinsam mit Ziele festzusetzen und zwar laut!

00:25:02: Weil ... wir haben ja ganz viele Annahmen immer vom Gegenüber.

00:25:05: Weißt du was ich meine?

00:25:07: Und das ist glaube ich ganz schweren.

00:25:09: Wenn dann deine Annahme auch noch enttäuscht wird... Dann ist aus.

00:25:13: Da wäre manchmal gut ...

00:25:15: Erwartungshaltung sozusagen wenn die da sind und

00:25:17: die nicht besprochen

00:25:18: sind.

00:25:19: Wenn du das als Organisation als Führungskraft das mit Einkalkulierst, dich bestenfalls gerade als Leitung, als Fährungskraff freimacht von Stereotypen.

00:25:28: Ja?

00:25:29: Und dann aber deinen Kollegium diesen Raum gibts zum Austausch zur gemeinsamen Zielbildung und das kannst du nicht einmal mehr.

00:25:36: Du kannst zwar ein übergebordetes Vision vielleicht bilden, du brauchst immer wieder Formate wo du bestimmte Dinge besprechen darfst miteinander.

00:25:45: Wir haben z.B.

00:25:46: Stationen die jede Woche sich zusammensitzen und machen ihre Taskforce gemeinsam, sondern da wollen wir hin!

00:25:51: Ja, das ist total interessant.

00:25:52: Weil jetzt wo du das gerade sagst ob das im Kinder- oder im Seniorenbereich wir schauen immer dass es bedarfsbedürfnisorientiert für denjenigen ist Das was wir umsetzen

00:26:02: Für den Angestellten?

00:26:03: Oder für den Bewohner?

00:26:05: Für den

00:26:05: Bewohnenden und für dieses Kind.

00:26:07: Es ist ja dann so dass wir ja für unsere Mitarbeitenden ja auch einfach mal gucken Wo ist seine Bedürfnisseorientierung?

00:26:13: Richtig!

00:26:14: Und wie weg von diesen... Wer

00:26:15: ist der denn?

00:26:16: Genau Wie wurde der denn geprägt?

00:26:18: Weißt du's gibt sich für Sorgegespräche Die folgen irgendwelchen Leitfragen und wir haben, wenn ich weiß nicht, du kennst Implement.

00:26:28: Ich glaube ihr habt es sogar im Portfolio langsam.

00:26:31: Es ist ein digitales Gesundheitsmanagement wo wir also richtig tolle Module drin haben die alle und jetzt kannst du ja wissenschaftlich evaluiert sind.

00:26:39: das heißt wir wissen sie funktionieren.

00:26:41: und da gibt es zum Beispiel aus dem Arbeitstraining zum Thema gesundem Führen Das war für mich ein so einer Eröffnung auch, wo er gesagt wurde.

00:26:50: Mensch du als Führungskraft?

00:26:51: Frag doch mal!

00:26:52: Was macht der denn für

00:26:53: Hobbys?!

00:26:54: Wer ist der denn?

00:26:55: Vielleicht erzählt er dir das als Mitarbeiter?

00:26:57: Wo will der sich denn einbringen?

00:26:59: Nicht diese Frage nach fünf Jahren weißte.

00:27:00: Heute ist alles so fluide was es in fünf Jahren würde ich denken... Aber dass man hinter die Kulissen guckt und sagt okay was erwartest Du von deinen Teamkollegen jetzt gerade?

00:27:10: Wie können wir?

00:27:11: Aber das musst nicht in einem Fürsorgegespräch.

00:27:13: Das sollte immer zwischendurch kommen Und ich glaube, wo das gelebt wird gibt es auch eine positive Rückkopplung zur Führungskraft.

00:27:21: Weil die sind ja manchmal so ein bisschen... oder fühlen sich außen vor ne?

00:27:24: Ja, das ist wirklich interessant wenn wir dieses Scheutklappen mal auf denen dann so Buchstaben stehen wie XYZ Wenn wir die uns mal beiseite nehmen und eher darauf achten Welches Bedürfnis steckt in diesen Menschen?

00:27:36: Wir kennen das ja mit der lebensereignisorientierten Personalentwicklung.

00:27:40: Also einfach gucken, welchen Lebens eigentlich steckt derjenige?

00:27:42: Da steckt er gerade drinnen, dass wir ihn dort Dinge anbieten und es ist immer daran die Menschen vielleicht eher nicht einteilen aber...

00:27:50: Einfach dir den Raum nehmen, den geistigen Raum!

00:27:53: Also Maria ich glaube ganz wichtig ist, dass wird das Individuum sehen Ein Stück weit wegkommen von irgendwelchen Narrativen, irgendwelche Stereotypen.

00:28:04: Und dass wir da nicht auf der Fernbedienung die drei drücken und meinen, der andere würde dann genau RTL abspielen.

00:28:12: Das funktioniert nicht!

00:28:15: Es war ein ganz tolles Abschlusswort.

00:28:16: ich freue mich auf unseren zweiten Podcast und hoffe das ihr einschaltet beim nächsten Mal und wünsche euch einen wunderbaren Tag!

00:28:23: Dankeschön dir auch!

00:28:27: Hi, hier ist Nastia und heute sprechen wir über ein eher schwieriges Thema.

00:28:34: Das ist die Reanimation.

00:28:36: In jeder Lebensphase gibt es seine eigenen Notfälle Und auch in der Reanimations müssen wir uns drei Gruppen betrachten Die Säuglinge Null bis Eins Die Kinder eins bis Achtzehn Und die Erwachsenen.

00:28:47: Jeder muss unterschiedlich in der Renimation versorgt werden.

00:28:51: Säuglinge und Kinder haben eher ein Atemproblem, wenn es zu einem Herdstilstand kommt.

00:28:56: Im Gegensatz zum Erwachsenen die haben eher was mit dem Motor da funktioniert das Herz nicht bedeutet also in der Reanimation fangen wir bei den Kindern mit der Beatmung an.

00:29:06: man spricht von den Initialbeatmungen im Gesetz zur Erwachsenden fangen mir mit dem motor an dann müssen erst mal pumpen bedeutet im Einzelnen säuglingen fünf initial Beatmungsatmen kontrollieren Zwei Finger in die Mitte der Brust, dreißig mal drücken.

00:29:25: Bitte nicht zu tief!

00:29:26: Es ist immer noch ein Säugling und zweimal beatmen.

00:29:30: diese fünf Beatmungen sind nur einmalig.

00:29:31: wir brauchen einen Schwung Sauerstoff.

00:29:34: bei den Kindern sieht es ein bisschen anders aus.

00:29:37: hier haben wir aber größeren Körpervolumen.

00:29:39: Hier müssen wir schon mit einem Handballen drücken also in der Mitte der brust einen Handballen, ihr beugt euch über das Kind, drückt ebenfalls dreißig Mal und dann gibt dir zwei Beatmungen.

00:29:51: Und das macht hier so lange die Dreißig-Zwei bis der Rettungsdienst eintrifft.

00:29:56: Beim Erwachsen sieht es so aus, dreißich mal drücken wir fangen mit dem Herzen an und dann zweimal beatmen.

00:30:03: also der grobe Unterschied Kinder mit der Beatmung anfangen bei den Erwachsenden mit dem Drücken anfangen.

00:30:10: Bei allen Gruppen, Säugling, Kind und Erwachsener haben wir den gleichen Rhythmus.

00:30:13: Hundertzwanzig Schläge in der Minute!

00:30:16: Da gibt es so ein Lied Staying Alive.

00:30:21: Das kennt ihr alle.

00:30:22: Das könnt ihr euch im Kopf so ein bisschen vorsummen wenn das klappt.

00:30:25: Im besten Fall.

00:30:26: Wir reden hier natürlich vor einer ernsten Lage.

00:30:29: also ganz einfach fünf Beatmungen bei Kindern Dreißigmal drücken, zweimal beatmen.

00:30:35: Erwachsene dreißig mal drücken und dann erst zwei Mal beatmen Und das macht ihr immer im Wechsel bis der Rettungsdienst eintrifft.

00:30:44: Denkt daran erste Hilfe muss nicht perfekt sein nur gemacht.

00:30:48: also Nicht verzagen nass ja fragen.

00:30:55: Das war's für dieses mal.

00:30:57: danke fürs zuhören.

00:30:58: Wenn du Feedback geben möchtest oder Themenwünsche hast melde dich gerne bei uns.

00:31:03: bleibt gesund und bis zur nächsten Folge.

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